Beim Industriemodul ESB wird das erste Modul im Bus über eine RS232-/ V24- oder eine RS485- Schnittstelle angeschlossen. Jeder PC und auch viele Steuerungen haben diese Schnittstelle standardmäßig integriert, so dass für die Masterfunktionalität keine zusätzlichen Hardwarekosten entstehen. Auch die Treibersoftware ist kostenlos und ermöglicht mit fertigen Windows-DLL-Funktionen die Integration in bestehende Programme in Visual Basic, Delphi oder C++. Lediglich bei der Übertragungsgeschwindigkeit sind Einschränkungen gegenüber Feldbussen wie Profibus DP, Interbus oder CAN-Bus zu beachten, wobei die max. 57.600 Baud für viele Applikationen ausreichend sind.


Bis zu 32 Module können in einem Busstrang angeschlossen werden. Das auf DIN-Schiene aufschnappende kompakte Modul mit steckbaren Anschlussklemmen bietet 8 digitale Eingänge und 8 digitale Relais- und Transistorausgänge. Die E/A-Anschlüsse und der serielle Datenbus sind galvanisch getrennt. Die RS232-Leitung zu PC/SPS sollte nicht länger als 15 m sein, der RS485-Bus kann dagegen je nach Art der Leitung und Übertragungsgeschwindigkeit eine Strecke von mehr als 1.000 m überbrücken.