Der iC-MP ist eine platzsparende Ein-Chip-Lösung für die magnetische Absolutwerterfassung von Winkeländerungen und Drehbewegungen. Zusammen mit einem diametral polarisierten Permanentmagneten stellt diese Kombination einen robusten Absolutwinkelgeber mit 1,4° Auflösung dar.

Im 4 x 4 mm² kleinen DFN10-Gehäuse beinhaltet der Baustein vier integrierte Hallsensoren mit automatischer Signalverstärkungsregelung, einen A/D-Wandler zur Umwandlung der 8-Bit-Absolutposition in eine Rampenfunktion mit definiertem Nullpunkt und Winkelbereich sowie eine serielle Schnittstelle . Die typischen Anwendungsgebiete des iC-MP sind die Industrie- und Automobiltechnik: § Potentiometer-Ersatz § Manuelle oder maschinelle Stellglieder § Positionssteuerung/-erkennung § Absolute Drehwinkelerkennung/-messung Der lineare Bereich der Rampenfunktion ist im Winkelbereich 90°, 180°, 270° oder 360° sowie in der Drehrichtung programmierbar.

Alternativ kann der Ausgangsspannungsbereich (Rail-to-Rail) auch 10% bis 90% der Versorgungsspannung betragen, so dass ein Kurzschluss der Ausgangsleitung gegen Masse oder Versorgung erkannt wird. Zur Programmierung und Datenausgabe steht eine serielle Schnittstelle zur Verfügung.

Die Konfigurationseinstellungen des iC-MP lassen sich dauerhaft in einem Zapping-ROM speichern. Eine automatische Verstärkungsregelung gleicht Änderungen der Hall-Sensorsignale bei Temperatur- oder Abstandsänderungen zum Magneten aus. Bei ungenügender Magnetfeldstärke gibt der Baustein ein Fehlersignal aus. Zur Abtastung von mehreren Drehachsen können die jeweiligen Bausteine kaskadiert werden.

Die Positionsdaten werden seriell ausgelesen und können auch über eine einzige Analogleitung sukzessiv ausgegeben werden, so dass damit jeweils nur ein Baustein einer Kette aktiv ist und die Gesamtverlustleistung gering bleibt. Der iC-MP arbeitet an +5V (±10%) Versorgungsspannung im Betriebstemperaturbereich von -40 bis +125o C.

440ei1008