Auf der diesjährigen Hannovermesse war der neue, zukunftsweisende Feldbusstandard IO Link ein heißes Thema. Er ist kein klassisches Bussystem, sondern eine feldbusneutrale Punkt-zu-Punkt-Verbindung für den Dialog zwischen (kommunikationsfähigem) Sensor und Steuerung. Die physische Ankopplung der Sensoren an einen Feldbus erfolgt mit Hilfe des IO-Link Anschaltmoduls. Unter anderem Phoenix Contact, Sensopart, ifm electronic, Turck und Sick sehen als technologischen Hintergrund für die Erweiterung ein neues, ASIC-basiertes Konzept. Gleichzeitig wird es möglich, den Sensor über die Steuerung anzusprechen oder zu parametrieren. Balluff, Festo, Leuze Electronic, Pepperl und Fuchs sowie Siemens meinen dann auch, dass heutzutage die Schnittstelle zwischen E/A-Baugruppe und Sensor die Möglichkeit bieten sollte neben dem Schaltsignal auch Parameter- und Diagnosedaten mit dem Sensor auszutauschen. IO-Link Sensoren lassen sich nicht nur an Baugruppen sondern auch an Standard E/A-Teilen betreiben. Umgekehrt kann man an IO-Link Baugruppen sowohl IO-Link Sensoren als auch Standardsenoren einsetzen Zu den Initiatoren gehören auch Schneider Electric, Beckhoff, Mesco und Gemü.