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Der Brustgürtel enthält eine Reihe aktiver Elektroden, die den Körper elektrisch stimulieren,  die Reaktion messen und daraus die räumliche Verteilung der Leitfähigkeit ermitteln.
Großaufnahme einer der Elektroden, die den Brustgürtel bilden.
Tomographische Aufnahme der Lungen einer freiwilligen Testperson.

Elektrische Impedanz-Tomografie liefert Bildsequenzen der räumlichen Verteilung der elektrischen Leitfähigkeit in einem Körper. Dies erfolgt durch elektrische Stimulationen und Messungen an der Oberfläche. Diese Technik ermöglicht es, Querschnittsbilder des menschlichen Körpers zu erhalten, ganz ohne ionisierende Strahlungen wie beim Röntgen. Obwohl die Technik in der wissenschaftlichen Literatur bekannt ist, wurde sie nie auf breiter Ebene genutzt. Eine Forschungsarbeit am CSEM (Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique) und der Uni Neuenburg soll dazu beitragen, ein EIT-Instrument zu entwickeln, das sich auf breiter Ebene vermarkten lässt. Zudem sollen die physikalischen Grenzen der EIT-Technik erforscht sowie mögliche Optimierungen von Elektronik und Software untersucht werden. Die im Projekt verwendeten aktiven Elektroden ermöglichen eine große Integrationstiefe und hohe Signalqualität.