Nissan Leaf (siehe Werksfoto Nissan) und Chevy Volt sind jetzt auf dem US-Markt

Nissan Leaf (siehe Werksfoto Nissan) und Chevy Volt sind jetzt auf dem US-Markt

Das Ringen um die Käufer von Elektroautos (EVs) hat in den USA begonnen, konstatiert die Agentur Associated Press (AP) und berichtet, dass jetzt Nissan und General Motors zu vergleichbaren Konditionen EVs anbieten.

Es geht darum, wer das „most affordable elctric car“ für die Mittelklasse der amerikanischen Bevölkerung liefert. Vor einigen Tagen gab GM den Verkaufspreis für den Chevrolet Volt bekannt: Satte 41.000 US-$ zuzüglich (je nach Bundesstaat) zwischen 0 und 10% „Umsatz“-Steuern soll das E-Fahrzeug mit Range-Extender in den USA kosten, also etwa 8.000 US-$ mehr als der Nissan Leaf.

Bei derartigen Preisen sind diese ersten kommerziellen E-Fahrzeuge für den „Massen“-Markt zwar ganz erheblich teurer als vergleichbare Autos mit Verbrennungsmotor, aber bei dem in den USA besonders gängigen Leasing sind die EVs am gleichen Preispunkt wie die herkömmlichen Autos, so dass die Elektroautos für die meisten Familien im erschwinglichen Rahmen bleiben. Nachdem Nissan den Leaf AP zufolge mit einer Leasingrate von 349 US-$ anbietet, zog GM mit den monatlichen Leasing-Konditionen für den Volt gleich, woraufhin Nissan wiederum auch auf den Leaf die Konditionen für die Batterie-Garantie des Volt übernahm: acht Jahre/100.000 Meilen.

Bedenkt man, dass die US-Amerikaner monatlich durchschnittlich 450 US-$ für ihr Auto (ab)bezahlen, dann haben die E-Fahrzeuge eine sehr gute Chance, zumal noch je nach Bundesstaat zwischen 7.500 und über 12.000 US-$ Subventionen in Form von Einkommensteuerabzügen hinzukommen. (av)