Dr. Klaus Probst, Vorstandsvorsitzender der Leoni AG sieht die Elektromobilität als „eine große Chance für uns als Zulieferer“, weil in den EVs erheblich mehr Kabel als in konventionellen Fahrzeugen erforderlich sind. Die Umsätze der im Jahr 2010 gegründeten Business Unit Electromobility sollen 2013 erstmals einen zweistelligen Millionen-Betrag erreichen und in den folgenden Jahren überproportional zulegen. Neben Europa spielen die Märkte USA und China eine besondere Rolle. „Unser Ziel ist es, in China mit den westlichen Herstellern Geschäfte zu machen“, betont Dr. Klaus Probst.

Dr. Klaus Probst (Leoni) sieht die Elektromobilität als „eine große Chance für uns als Zulieferer“.

Dr. Klaus Probst (Leoni) sieht die Elektromobilität als „eine große Chance für uns als Zulieferer“.Leoni

Die Schwellenländer sieht er als „mittelfristigen Wachstumstreiber Nummer 1″, wobei Leonis BRIC-Umsätze in 2016 über 1 Milliarde Euro betragen sollen. 850 Millionen Euro davon will Leoni in China und Korea erzielen, 100 Millionen Euro in Russland und jeweils 50 Millionen Euro in Brasilien und Indien. Die Produktion in Indien sei für den indischen Markt bestimmt. Leoni hat sich zum Ziel gesetzt, sein Produktportfolio um alle denkbaren Verbindungen zu erweitern, die auf die besonderen elektrischen Anforderungen der neuen Fahrzeuggeneration abgestimmt sind. Das Unternehmen bietet für das noch junge Marktsegment schon heute diverse Hochvolt-Lösungen an. Dazu gehören Kabel, Bordnetze, Leistungsverteiler, Sicherungsboxen, Batteriesysteme und Spezialleitungen.