Elektrogießharze von Rampf schützen sensible elektronische Komponenten – hier einen DC-DC-Wandler.

Elektrogießharze von Rampf schützen sensible elektronische Komponenten – hier einen DC-DC-Wandler.

Die Rampf-Gruppe aus dem deutschen Grafenberg gehört mit rund 400 Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Reaktionsgießharze und Maschinensysteme. Als Spezialist für Kunststoffe wird die Firma Rampf Gießharze ihr umfangreiches Portfolio an Elektrogießharzen auf Polyurethan-, Epoxid- und Silikon-Basis vorstellen. Die vorgestellten Materialien zeichnen sich durch besondere Eigenschaften wie UL-94 VO, F-Class 155 Grad Celsius und eine extrem gute Hydrolysebeständigkeit aus. Die widerstandsfähigen Materialien verfügen über eine hohe Wärmeformbeständigkeit. Damit schützen sie optimal aktive und passive elektronische Bauelemente etwa im Motorraum von Kraftfahrzeugen. „Ständig steigende Anforderungen an die Temperatur- und die Temperaturwechselbeständigkeiten, eine immer bessere Kälteflexibilität und stärkere Haftungseigenschaften – die Messlatte in der Automobil, Hausgeräte- und Elektronikbranche liegt hoch“, erläutert Dr. Klaus Schamel, Geschäftsführer der Firma Rampf Gießharze, das Umfeld. Mit dem zweikomponentigen Polyurethan Raku-PUR 21-W41/13-6 zeigt Rampf ein besonders innovatives Produkt. Der RoHS-konforme Werkstoff verfügt über eine niedrige Viskosität und lässt sich leicht verarbeiten.

Um Elektromotoren, Relais, DC/DC-Wandler, Sensoren und Steuerungen sicher zu schützen, hat das Grafenberger Unternehmen die Produkte Raku-PUR 21-2120, 21-2161 und 21-2176 entwickelt. Die 2K-Vergussmaterialien auf PU-Basis (Polyurethan) zeichnen sich durch eine extrem gute Wärmeleitfähigkeit (0,9 Watt pro Meter und Kelvin) und Temperaturbeständigkeit (minus 50 bis plus 130 Grad Celsius) aus. Besonders im Motorraum, wo viel Abwärme entsteht und damit die Gefahr einer Überhitzung sensibler Komponenten groß ist, bietet sich der Einsatz der PU-Systeme an. Die Produktreihe erfüllt die Anforderungen der Brandschutzklasse V0 nach UL94 selbst bei geringen Schichtstärken von zwei Millimeter. Bei der Entwicklung der Werkstoffe haben die Experten gänzlich auf den Einsatz von halogenhaltigen Flammschutzmitteln verzichtet sowie auf größtmögliche Flexibilität bei der Applikation geachtet. Durch Variation der Härterkomponente sind unterschiedliche Mischungsviskositäten erreichbar von 1500 bis 4000 Millipascalsekunden. Ebenso variabel einstellbar sind die Topfzeiten, die sich den Produktionskapazitäten und Bauteilgrößen perfekt anpassen. Sie liegen zwischen 90 Sekunden bei Raumtemperatur und dreieinhalb Stunden bei 50 Grad Celsius. (lei)