Aufgrund der massiven Abschwächung des US Dollars konnte Elma in Wetzikon im 1. Halbjahr 2008 die Resultate des Vorjahres nicht erreichen. In Lokalwährungen konnte die Elma Gruppe den Umsatz im 1. Semester 2008 um 8.2 % steigern. Insbesondere in den USA, in UK und in Asien gelang es Elma, das Geschäft mit Kunden im Verteidigungssektor auszubauen. In Schweizer Franken ging der Gruppenumsatz vor allem unter dem Einfluss des schwachen US-Dollars jedoch um 1.7 % auf CHF 63.6 Mio. zurück. Die Bruttomarge konnte dank der höheren Verkäufe in den USA und in UK von 32.3 % im Vorjahr auf 32.6 % gesteigert werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) verminderte sich von CHF 3.0 Mio. auf CHF 0.4 Mio. Insgesamt resultiert im 1. Halbjahr 2008 ein Verlust von CHF 0.5 Mio. (Vorjahr CHF +1.6 Mio.). Zu diesem Ergebnis haben neben negativen Währungseinflüssen von rund CHF 0.7 Mio. auch die erwarteten Mehrkosten von CHF 1.3 Mio. für Vertrieb, Verwaltung und Entwicklung beigetragen. Sie entstanden primär für den Ausbau des Verkaufsteams sowie die Einführung eines neuen ERP-Systems und der geänderten Organisationsstruktur. Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand hat sich von 735 auf 730 reduziert.
Für das Geschäftsjahr 2008 wird aufgrund weiterhin bestehender Währungseinflüsse mit einem leicht rückläufigen Umsatz in Schweizer Franken gerechnet. Vor dem Hintergrund dieser Erwartungen fokussiert Elma auf drei zentrale Massnahmen, um das Geschäftsergebnis zu optimieren: Fortführung der konsequenten Ausrichtung der Aktivitäten auf Kunden und Märkte, Transfer der Serienproduktionen an kostengünstige Standorte in Europa, Amerikas und Asien und Effizienzsteigerungen durch die Beschleunigung der Einführung eines gruppenweiten ERP Systems.