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Die Geschäftsführer von Weidinger Philip Homami und Jürgen Dienst sowie von Elsold, Gerd Hänelt freuen such auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Weniger Rückstände dank spezieller Flussmittel.

Elsold und Weidinger haben eine Zusammenarbeit im Bundesgebiet begründet. Sie betrifft die Länder Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen, Berlin, Schleswig Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg.

Weidinger hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1948 zu einem anerkannten Systemhaus für die Elektronikfertigung entwickelt. Mit dem gebündelten Know-how wollen die Partner nun kompetenter Ansprechpartner in der Elektronikindustrie zu sein. Die Zusammenarbeit entstand aus dem Kundenwunsch nach umfassender Beratung hinsichtlich bestehenden und neuen Fertigungs- und Produktionstechnologien in der Baugruppenfertigung mit der Bereitstellung passender Produkte. Dazu gehört auch die Informationsvermittlung in puncto Qualitätssicherung der Fertigungsprozesse, außerdem die Auswahl der passenden Produkte und der Verarbeitungsparameter. Im Fokus der Kooperation stehen technischer Support und anwenderunterstützende Beratung gekoppelt mit schnellen Lieferzeiten und passenden Lösungen. Beide Unternehmen sind nach ISO 9000 und 9001 zertifiziert, Elsold zusätzlich nach TS 16949 und der ESA ECSS-Q70-71A der Luft -und Raumfahrt in Europa.

Mehr Lote

An seinem neuen Standort Ilsenburg im Harz produziert das Unternehmen mit der Erfahrung von 60 Jahren ein komplettes Spektrum an Lotprodukten. Speziell der engen Zusammenarbeit mit der technischen Universität Dresden entsprangen in den vergangenen Jahren zahlreiche neuartige Lotprodukte wie Lotpasten, Legierungen oder Röhrenlote für bleifreies Löten. Ein Beispiel dafür sind die Röhrenlote SN 100 MA-S Typ Z0 und Z1, die einen geringen Oxidgehalt und hohe Beständigkeit gegen Oxidation aufweisen. Gleichzeitig reduzieren sich der Verschleiß von Lötspitzen und die Auflösung dünner Kupferdrähte während des Lötvorgangs. Die Lötverbindungen weisen glatte, glänzende Oberflächen und eine feinere Mikrostruktur auf. Beim Rework-Prozess etwa nach dem Wellenlöten mit dem Massivlot SN100 MA-S sorgt der Einsatz von nur einer Lotlegierung in der gesamten Prozesskette zudem für einheitliche mechanische, elektrische, chemische und optische Eigenschaften. Es sind sowohl die Sn-Cu-Legierung als auch silberhaltige Varianten verfügbar. Passend zu den Röhrenloten sind spezielle Flussmittel erhältlich, die sich durch geringe, helle und transparente Rückstände sowie sehr gutes Lötverhalten auszeichnen.