Scot Morrison: „Die leistungsfähigen, flexiblen Funktionen des Embedded Hypervisor bieten die Möglichkeit, Funktionalität zu konsolidieren und die Anforderungen komplexer, hochvernetzter Geräte zu erfüllen.“

Scot Morrison: „Die leistungsfähigen, flexiblen Funktionen des Embedded Hypervisor bieten die Möglichkeit, Funktionalität zu konsolidieren und die Anforderungen komplexer, hochvernetzter Geräte zu erfüllen.“Mentor Graphiics

Speziell für Embedded-Anwendungen und intelligente vernetzte Geräte, die auf Multicore-Prozessoren basieren und dabei die ARM TrustZone nutzen, wurde der kleine Typ-1-Hypervisor geschaffen. Die Entwicklung neuer leistungsfähiger Systeme lässt sich damit beschleunigen, da die Wiederverwendung urheberrechtlich geschützter Software bei gleichzeitiger Integration von Linux möglich ist, um die Vorteile eines Open-Source-Systems nutzen zu können.

Mit dem Hypervisor haben Automobil-OEMs und Tier-1-Zulieferer nun die Möglichkeit, Systeme zu entwickeln, die Linux, Autosar, Echtzeit- und Bare-Metal-Anwendungen und Subsysteme kombinieren. Der Embedded-Hypervisor unterstützt sowohl das Yocto-Project-kompatible Mentor-Embedded-Linux, die Genivi-kompatible Embedded Automotive Technology Platform als auch Android, die Volcano-Autosar-Software und das Echtzeitbetriebssystem Nucleus. Mentor wird weiterhin den neuesten Technologieversionen und Standards inklusive des Yocto-Projects und Genivi folgen und diese unterstützten.

Der Hypervisor unterstützt die ARM TrustZone und bietet eine sichere Umgebung für kritische Informationen, Software und Support für eine Vielzahl von Gast-Betriebssystemen.

Der Hypervisor unterstützt die ARM TrustZone und bietet eine sichere Umgebung für kritische Informationen, Software und Support für eine Vielzahl von Gast-Betriebssystemen.Mentor Graphiics

Dr. Andree Zahir, Vice-President und Leiter der Engineering-Business-Unit AI (Automotive Navigation and Infotainment Systems) der Robert Bosch Car Multimedia GmbH kommentiert: „Mentors kontinuierliche Investitionen in Technologien wie den Embedded-Hypervisor ermöglichen es Automobilzulieferern, die Vorteile von kommenden Multicore-SoCs zu nutzen, dabei mehr Funktionalität und Vernetzung in einer einzigen Hardware-Einheit anzubieten, ohne dabei die sicherheitskritischen Software-Funktionen (die nach wie vor separiert werden) zu gefährden.“

Der Embedded-Hypervisor unterstützt die ARM TrustZone für Anwendungen, die Hardware-basierte Partitionierung von Ressourcen wie Speicher, Krypto-Blöcke und Tastatur/Bildschirme erfordern, und generiert eine eigene sichere Betriebsumgebung. Er verfügt über ein flexibles Gerätemodell, das bei performancekritischen Anwendungen virtualisierten und direkten Zugriff auf die Geräte erlaubt und verschiedene Mechanismen für die Kommunikation zwischen den Gästen bietet.

Das Framework des Embedded-Hypervisors ist flexibel, so dass er auf Single- oder Multicore-Prozessorarchitekturen ablaufen kann und asymmetrisches Multi-Processing (AMP), symmetrisches Multi-Processing (SMP) oder eine Kombination aus beiden unterstützt. Die Verbindung des Embedded-Hypervisor und den neuesten SoCs der Chiphersteller bietet eine integrierte Lösung zur schnelleren Entwicklung auf diesen Hardware-Plattformen.

Scot Morrison, General-Manager Runtime Solutions, Mentor Graphics Embedded Software Division, listet auf, in welchen Punkten Embedded-Systeme mit Embedded-Hypervisor Entwicklern helfen:

  • die Test- und Debug-Zeiten durch Konsolidierung mehrerer Funktionen auf einer einzelnen Multicore-Rechnerplattform zu verringern,
  • die Vorteile von symmetrischem und asymmetrischem Multi-Processing oder Kombinationen von beiden (AMP/SMP) zu nutzen,
  • sichere, hochleistungsfähige Embedded-Systeme mit dem höchsten Privileg-Level in einem System aufzubauen,
  • die sichere Systemarchitektur der ARM TrustZone zu verwenden und normalen und sicheren Betrieb zu gewährleisten, zum Beispiel sicheres Booten und sicheren PIN-Zugang in einer einzelnen Embedded-Anwendung,
  • Geräte und Speicher zu partitionieren, um unbefugten Zugriff auf sensible Ressourcen zu verhindern.

„Die leistungsfähigen, flexiblen Funktionen des Embedded- Hypervisor geben Entwicklern die Möglichkeit, Funktionalität zu konsolidieren und die Anforderungen der heutigen komplexen, hochvernetzten Geräte zu erfüllen“, erklärte Scot Morrison. „Die eingebauten Sicherheitsfunktionen gewährleisten Zuverlässigkeit und Datenintegrität. Durch umfassende Laufzeitlösungen, Tools und Dienste können Unternehmen sich differenzieren und in ihren jeweiligen Märkten einen Vorsprung verschaffen.“ Mentors Embedded-Hypervisor wird ab Dezember 2013 verfügbar sein.