Die Empfangs-Frontend-Module bieten eine gute Balance zwischen höherer Leistung und geringerem Platzbedarf.

Die Empfangs-Frontend-Module bieten eine gute Balance zwischen höherer Leistung und geringerem Platzbedarf. Infineon Technologies

Die Gehäusegröße beträgt lediglich 2,3 x 1,7 x 0,73 mm³. Die Module unterstützen gleichzeitig den Empfang von GPS- (Global Positioning System) und Glonass- (Globalnaya Navigatsionnaya Sputnikovaya Sistema) Signalen. Sie sind in unterschiedlichen Endgeräte-Plattformen einsetzbar, verbrauchen sehr wenig Strom und sind besonders effizient vor elektrostatischen Entladungen (ESD – Electrostatic Dis-charge) geschützt.

Besonders bei schwachen GNSS-Signalen bedeutet eine niedrige Rauschzahl eine kürzere „Time-to-First-Fix“ (TTFF). Das ist die Zeit, die ein GNSS-Empfänger braucht, bis er Satellitensignale und Navigationsdaten empfängt, um so seine Position zu errechnen. Die neuen Module sind 0,15 dB rauschärmer als die vorherige Produktfamilie.

Sie integrieren SAW-Filter (Surface Acoustic Wave) und LNA (Low Noise Amplifier). Damit bieten sie eine sehr gute Balance zwischen höherer Leistung und geringerem Platzbedarf und ermöglichen Kunden kürzere Entwicklungszeiten. Die niedrige Rauschzahl macht Smartphones und andere tragbare Geräte nutzerfreundlicher. Zudem erfüllen die neuen Module wichtige Designziele: hohe Linearität, um Interferenzen durch andere, stärkere Funksignale zu vermeiden; Einzel-Modul-Abdeckung im Frequenzbereich von 1575 bis 1605 MHz sowie eine optimierte Verstärkung für eine hohe Empfindlichkeit.