Softe Abdichtung für das Kabel: Die Kabelverschraubung Blueglobe Tri schnürt das Kabel nicht irreversibel ein.

Softe Abdichtung für das Kabel: Die Kabelverschraubung Blueglobe Tri schnürt das Kabel nicht irreversibel ein.

„Mit der Blueglobe Tri bietet Pflitsch erstmals eine EMV-Kabelverschraubung, die in Sachen Schirmkontaktierung und Dämpfungswerte Maßstäbe setzt – gerade auch für Anwendungen mit hochwertiger Doppelschirmung“, ist Carsten Wohlrath, Prokurist und Vertriebsleiter Deutschland bei Pflitsch in Hückeswagen überzeugt. Die Kabelverschraubung mit der Triangel-Kontaktfeder kombiniert gute HF-Dämpfungswerte und leichte Montage mit den anderen Systemmerkmalen der Blueglobe, die über der EN-Norm 50 626 liegen. Der Hersteller bietet die Blueglobe TRI zunächst in den Größen M16 bis M32 für Kabeldurchmesser sieben bis 25 Millimeter und plant zudem Ausführungen zwischen M12 und M80 in Messing und Edelstahl.
Was ist nun das Besondere an der Blueglobe Tri? Ist das Schirmgeflecht freigelegt, lässt sich das Kabel einfach durch sie schieben, wobei sich die Triangelfeder sofort sicher um das Schirmgeflecht legt, ohne dass der Anwender die Druckschraube anziehen muss. In herkömmlichen EMV-Kabelverschraubungen besteht das Risiko, beim Anpressen der Dichtung mechanischen Druck auf das Schirmgeflecht auszuüben, was zu Veränderungen in der Schirmwirkung führen kann. Die Kabelverschraubung erreicht Dämpfungswerte, die bis 100 Megahertz die 80-Dezibel-Grenze überschreiten und im Frequenzbereich bis zu 2,5 Gigahertz noch mindestens bei 50 Dezibel liegen.
Durch die Bauform der Feder lässt sich ein Verhaken im Geflecht bei der Demontage ausschließen. „Standardmäßig setzt das Konzept der Blueglobe mit dem kugelförmigen Dichteinsatz bereits Maßstäbe: Diese Kabelverschraubungen erreichen im Vergleich zu gängigen Produkten größte Spannbereiche, höchste Dichtigkeiten bis IP68 und beste Zugentlastung bei gleichzeitig schonender Abdichtung, die das Kabel nicht irreversibel einschnürt“, betont Carsten Wohlrath. (eck)