Das modulare Energiebussystem Podis kann mit einer neu entwickelten Variante größere Lasten als bisher auf einem Flachleitungsabschnitt versorgen.

Das modulare Energiebussystem Podis kann mit einer neu entwickelten Variante größere Lasten als bisher auf einem Flachleitungsabschnitt versorgen. Wieland Electric

Das modulare Energiebus-System Podis (Schutzart IP20, IP65) hat das Unternehmen aus Bamberg um eine Variante erweitert, mit „der sich nun größere Lasten als bisher auf einem Flachleitungsabschnitt versorgen lassen“, berichtete Vertriebsleiter Frank Woortmann, Leiter Produkt und Branchenmanagement Industrie, am Messestand. Die Anschlusskomponenten sind jetzt sowohl für stärkere Ströme, bis 40 A, geeignet wie auch für den Einsatz an höheren Spannungen, bis 690 V. Bei gleichen Lasten verringert sich der Spannungsfall in Installationen mit besonders großen Kabellängen. Einer der Vorteile dieser flexiblen Stromschiene zur dezentralen Stromverteilung ist nach wie vor die schnelle und sichere Installation durch die Durchdringungskontaktierung ohne Abmanteln der Leitung. „Die Zeiteinsparung gegenüber einer herkömmlichen Verkabelung beträgt etwa 70 Prozent“, erklärte Woortmann.

Ein großer Vorteil von Stromschienen ist „die schnelle und sichere Installation durch die Durchdringungskontaktierung ohne Abmanteln der Leitung“, erklärte Frank Woortmann, Leiter Produkt- und Branchenmanagement Industrie.

Ein großer Vorteil von Stromschienen ist „die schnelle und sichere Installation durch die Durchdringungskontaktierung ohne Abmanteln der Leitung“, erklärte Frank Woortmann, Leiter Produkt- und Branchenmanagement Industrie. Redaktion IEE

Ein weiterer Vorteil ist die UL-Zertifizierung des Energiebussystems für Unternehmen, die in die USA exportieren. Das vermindert das Risiko zur Nacharbeit oder Neuinstallation und verringert die Zeit für die Zulassung. Zum Podis-Systems gehören Einspeise- und Verteilermodule, Wartungsschalter, feste und steckbare Energieabzweige, vorkonfektionierte Kabelsätze und weiteres Zubehör. Bei der energietechnischen Auslegung der Energiebus-Konfiguration unterstützt die Projektierungssoftware ‚Podis Plan‘ die Planungstechniker. Inkonsistenzen oder ungünstige Konfigurationen werden damit bereits bei der Projektierung erkannt.

Drei Ethernet-Protokolle in Sicherheitssteuerung integriert

Die Ethernet-fähigen Steuerungen der Samos Pro compact-Familie verfügen jetzt über drei vollständig integrierte Industrieprotokolle: Profinet IO, EtherNet/IP und Modbus TCP.

Die Ethernet-fähigen Steuerungen der Samos Pro compact-Familie verfügen jetzt über drei vollständig integrierte Industrieprotokolle: Profinet IO, EtherNet/IP und Modbus TCP.

Wieland Electric

Die Ethernet-fähigen Steuerungen der ‚Samos Pro Compact‘-Familie verfügen jetzt über drei vollständig integrierte Industrieprotokolle: Profinet IO, EtherNet/IP und Modbus TCP. Dadurch wird jetzt kein zusätzliches Modul mehr für diese Kommunikationsprotokolle benötigt; dies spart Platz und Kosten im Schaltschrank. Auch für die Feldbusse Profibus DP, CANopen und EtherCAT stehen entsprechende Gateway-Module zur Verfügung. Mit der grafischen Programmiersoftware Samos Plan 6 lassen sich die Parametrierungen der Kommunikation durchführen. Das intuitive Gateway-Konfigurationsmenü vereinfacht die Projektierung der jeweiligen Netzwerkintegration. Durch eine Simulationsfunktion mit integriertem Logik-Analysator lassen sich die programmierten Sicherheitsfunktionen bereits am PC überprüfen. Bei Bedarf kann die Sicherheitssteuerung modular auf bis zu 168 sichere Ein- und Ausgänge erweitert werden. Die Schaltleistung beträgt an jedem einzelnen Ausgang 4 A; der zulässige Temperaturbereich beträgt -25 bis 65 °C. Über die integrierte Ethernet-Schnittstelle und den VPN-Zugang ist eine Fernwartung der jeweiligen Maschine beziehungsweise Anlage jederzeit möglich. Mit den Wienet-Routern und dem Wie-Service24.com bietet der Hersteller dafür passende Produkte und Dienstleistungen an.

Weitere Produktneuheiten auf der Messe

Im Bereich Safety hat der Hersteller die Produktfamilien der SLC-Lichtvorhänge (im Bild) und SLD-Lichtgitter jeweils um eine Professional-Serie erweitert.

Im Bereich Safety hat der Hersteller die Produktfamilien der SLC-Lichtvorhänge (im Bild) und SLD-Lichtgitter jeweils um eine Professional-Serie erweitert. Wieland Electric

Im Bereich Safety hat der Hersteller die Produktfamilien der SLC-Lichtvorhänge und SLD-Lichtgitter jeweils um eine Professional-Serie erweitert. Damit lassen sich komplexe Sicherheitsfunktionen wie Blanking oder Muting, die zur gefahrlosen Materialzufuhr an Maschinen und Anlagen genutzt werden, ohne großen Zusatzaufwand realisieren. Abhängig von der Anwendung sind so keine zusätzlichen Steuerungseinrichtungen notwendig.

Mit ‚Fasis WTP 1,5‘ hat Wieland Electric eine Serie von Reihenklemmen für Anschlussquerschnitte bis 1,5 mm2 vorgestellt. Sie sind mit einer Baubreite von 3,5 mm vergleichsweise schmal. Der Push-In-Anschluss vermindert die Installationszeit.

Der Ethernet-Switch ‚Wienet UMS 5-W‘ ist ein kostengünstiges Einstiegsmodell für Industrienetzwerke. Der 5-Port-Switch (12 bis 48 V Eingangsspannung) lässt sich mit nur 30 mm Breite platzsparend auf einer Hutschiene oder an der Wand montieren. Neben diesem Switch hat Wieland Electric auch einen 8-Port Power over Ethernet-Switch und einen 16‑Port Light Managed-Switch auf den Markt gebracht.

Die Steckverbinder-Serie Revos Basic M ist in den Polzahlen 6, 10, 16 und 24 sowie mit Schutzklasse IP 66 erhältlich.

Die Steckverbinder-Serie Revos Basic M ist in den Polzahlen 6, 10, 16 und 24 sowie mit Schutzklasse IP 66 erhältlich. Wieland Electric

Als weitere Neuheit stellte der Hersteller die Steckverbinderserie ‚Revos Basic M‘ vor. Sie sind in den Polzahlen 6, 10, 16 und 24 sowie in Schutzklasse IP66 mit Viton-Gehäusedichtung erhältlich. Die Verriegelungsbügel aus Edelstahl sind mit einem hitzebeständigem Kunststoff überzogen. Die beweglich gelagerten Verriegelungsbolzen und der mit Rollen versehene Verriegelungsbügel, beide ebenfalls aus Edelstahl, schließen verschleiß- und abriebarm.