Das Ziel ist die Errichtung eines Energieparks als Kommunikationsplattform für nachwachsende Generationen und Technikinteressierte, denn ohne Energie ist technischer Fortschritt undenkbar. Die FHU will damit einen aktiven Beitrag zur Förderung der Technikakzeptanz und der Werbung für den Ingenieurberuf leisten. Ausgangspunkt wird das einmalige Turbinenensemble sein, das zur Zeit didaktisch ungenutzt Zufahrt und Innenhof schmückt.


Im Endausbau, der 2004 abgeschlossen sein soll, wird der Energiepark 10 Objekte umfassen, von denen heute schon 7 existieren, und den Außenbereich mit dem lichtdurchfluteten Innenbereich des vor fast 40 Jahren von dem Stuttgarter Star-Architekten Günther Behnisch erbauten und inzwischen denkmalgeschützten Gebäudekomplexes verweben. Im Außenbereich zählen hierzu Pelton-, Francis- und Dampfturbinen sowie Pumpenrad, im Innenbereich Lokomobile und Kernreaktor. Die Sammlung soll ergänzt werden durch Teile einer Kaplanturbine, Windkraftanlage und durch einen Silizium-Einkristall. Damit wird im Energiepark das komplette Spektrum der für den Versorgungsbereich relevanten Energieformen – von der Wasserkraft bis zu Photovoltaik – vertreten sein. Die FHU hat mit dem Ausbau des Energieparks begonnen.


Das Konzept ist in einem mehrjährigen Diskurs unter Leitung von Dr. Ingrid Horn, Regionales Wissenschaftszentrum, im Haus entwickelt worden. Der Park soll zum Technikspaziergang einladen – Gäste und Mitglieder der Hochschule ebenso wie den zufällig vorbeikommenden Bürger. Eltern und Kinder, Lehrer und Schüler sollen ein attraktives Forum finden, Technik und ihre Konsequenz, die gerade aufgrund ihrer Alltäglichkeit im Versorgungsbereich wenig wahrgenommen werden, begreifbar zu machen.


Unternehmen und Privatpersonen, die sich für eine Mitwirkung am Energiepark der FHU interessieren, erhalten nähere Informationen über das Regionale Wissenschaftszentrum der Fachhochschule Ulm, Prittwitzstraße 10, 89075 Ulm, oder wenden sich direkt telefonisch (07 31/50-2 82 79) oder per E-Mail (horn@fh-ulm.de) an Dr. Ingrid Horn.