Andreas Koller ist Vice President Marketing & Sales bei Energy Micro in Oslo, Norwegen.

Andreas Koller ist Vice President Marketing & Sales bei Energy Micro in Oslo, Norwegen.

Nach Gecko und Tiny Gecko ist der Giant Gecko an der Reihe: Energy Micro stellt unter diesem Namen neue stromsparende Mikrocontroller vor. Wie die beiden anderen Linien basiert Giant Gecko auf dem ARM Cortex-M3, er bringt aber eine deutlich üppigere Ausstattung mit: Bis zu 1024 Kilobyte Flash und optional eine USB-2.0-Anbindung (Full Speed). Muster will Energy Micro ab dem ersten Quartal 2011 auf den Markt bringen, genaue Datenblätter soll es im November geben – pünktlich zur Electronica-Messe. Die Preise beginnen bei 100?000er-Stückzahlen bei 2,50 US-Dollar.
Die EFM32GG-Familie hat 48 Mitglieder, deren Flash-Speicher 64, 128, 256, 512 oder 1024 Kilobyte groß ist. Zu den Gehäuseoptionen zählen QFN64, QFP100 und BGA112. Die Pin-, Software- und Peripherie-Kompatibilität zu bestehenden Gecko-Chips ermöglicht bereits heute das Design mit diesen MCU und die spätere Migration zu Giant Gecko, sobald die Bausteine mit größerem Speicher zur Verfügung stehen.
Mit einer Wake-up-Zeit von zwei Mikrosekunden und einem Stromverbrauch von 180 Mikroampere pro Megahertz bei der Code-Ausführung aus dem Flash, 900 Nanoampere im Deep-Sleep- und 20 Nanoampere im Shut-Off-Modus sorgen diese MCU für eine enorme Batterielebensdauer: Je nach Applikation sollen laut Andreas Koller zehn Jahre und länger möglich sein – limitierender Faktor sei vor allem die Selbstentladung der Batterie. (lei)