Die ‚Visual Chip Studie‘ (VCS) ist eine grafische Oberfläche, mit der sich komplexe Bildverarbeitungsalgorithmen für Echtzeit-Applikationen durch Drag&Drop generieren, simulieren und debuggen lassen. Chip steht für Configurable Hardware Image Processor. Gemeint sind damit die in der Hardware verwendeten XILINX FPGAs, die in den verschiedenen Ausbaustufen sehr komplexe Verarbeitungspipelines mit jeweils 100 MHz Durchsatz erlauben.


Hierzu steht eine umfangreiche Operatoren-Bibliothek von Low Level bis hin zu komplexen Funktionen bereit, die Verwendung eigener Funktionen wird ebenfalls unterstützt. Während der Entwicklung lassen sich jederzeit visuelle Testpunkte zur Überprüfung des Algorithmus setzen. Sobald die Pipeline für einen spezifischen Algorithmus auf Fehlerfreiheit überprüft ist, wird über ein Pull-down-Menü die Hardware beschreibende Sprache VHDL für den FPGA generiert.


Der so generierte Code muss dann einen automatischen Syntheseprozess durchlaufen. Hierbei wird ein Bitstream-File erzeugt, das den FPGA auf dem Board für die Aufgabe konfiguriert.