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Grund zum Feiern: Fuji hat sein 40.000. NXT-Modul ausgeliefert.
Mehr Bestückleistung auf halber Fläche: Die Stellfläche des Aimex IIs ist bei deutlich höherer Feederaufnahme gegenüber dem Vorgängermodell deutlich kompakter.

Seit der Markteinführung im Jahr 2003 hat sich das modulare Konzept der NXT-Serie in der SMT-Industrie gut etabliert. Zwei revolutionäre Konzepte der ursprünglichen NXT-Reihe waren die Trennung zwischen den Modulen und Basen und der sekundenschnelle Austausch der Köpfe ohne Werkzeuge. Das Baukastenprinzip der NXT-Reihe ermöglicht es Fuji Machine Manufacturing, mit den aktuellen Trends und den Marktanforderungen flexibel Schritt zu halten. Indes bietet die neue Generation eine weiterentwickelte Plattform der Bestückungstechnologie, die weitere Anwendungsanforderungen der Elektronikindustrie erfüllt: Die aktuelle NXT II weist eine hohe Bestückqualität auf und kann dabei ein breites Spektrum an Bauteilen und Komponenten verarbeiten. Die Plattform unterstützt alle aktuellen Technologien, wie etwa die Bestückung von 01005-Bauteilen, PoP, die Nacktchip-Bestückung und diverse Funktionen zur Steigerung von Produktivität und Benutzerfreundlichkeit.

Aimex-Plattform erweitert

Um den Marktanforderungen nach Flexibilität, Skalierbarkeit und einfacher Anpassung gerecht zu werden, wurde die NXT-Plattform extrem modular entwickelt. Da diese Modularität in wesentlichen technischen Komponenten wie Köpfe, Kameras, Feeder und weitere umgesetzt wurde, lassen sich diese auch einfach in der Schwestermaschine Aimex einsetzen. Für Kunden bedeutet dies eine hohe Investitionssicherheit, profitieren sie doch von einer hohen Verfügbarkeit, angemessenen Flächenproduktivität und Produktqualität. Auch sorgt die Ein-Plattform-Strategie dafür, einfacher für zukünftige Anforderungen gerüstet zu sein.

Die dieses Jahr erstmalig in Europa als Weltneuheit vorgestellte Aimex IIs ist die konsequente Weiterentwicklung hinsichtlich größerer Skalierbarkeit. Sie ist für Low Volume-/High-Mix-Fertigungen ausgelegt. Die Aimex IIs weist zudem ein interessantes Platzkonzept auf: Der Bestückautomat ist nur 1,3 m breit und 2,6 m tief – gegenüber dem Vorgängermodell Aimex wurde damit die Stellfläche halbiert. Parallel dazu kann der Neuling allerdings deutlich mehr Feeder aufnehmen. Jeweils 65 Feederplätze lassen sich auf Vorder- und Rückseite des Bestückautomaten rüsten. Insgesamt können bis zu 194 Bauteile auf der Maschine aufgerüstet werden.

Eine weitere Besonderheit stellt der Bestückkopf Dyna-Head dar, der ohne Zutun des Bedieners die erforderlichen Bestückungstools selbst auswechselt und das innerhalb von Sekunden. Dabei kann Aimex IIs gängige Bauteile und Bauteilgrößen von der 01005-Komponente bis hin zu 74 mm x 74 mm großen Packages bestücken. Als höchstes Bauteil sind nun 1,5 Zoll hohe Bauteile bestückbar, während die größte Leiterplatte 759 mm × 610 mm groß sein darf. Die intelligenten Feeder der NXT- und Aimex-Plattformen erreichen ihre großen Vorteile in Verbindung mit der Programmerstellungssoftware Fuji Flexa und der modularen Traceability-Software Fuji Trax. Darüber hinaus sorgt das Tool Verifier für die automatische Rüstkontrolle und das Bauteilmanagement, während Profiler die Traceability übernimmt.

Um wachsenden Anforderungen gerecht zu werden hat Fuji überdies eine MES-Schnittstelle und eine Lösung zum Bestücken von LEDs mit unterschiedlichen Leuchtklassen und entsprechend unterschiedlichen Vorwiderständen entwickelt.

SMT Hybrid Packaging 2013, Halle 7, Stand 113