In der Allianz arbeiten Unternehmen zusammen, um High-Performance-Computing-Lösungen rund um die IBM-Power-Architektur zu entwickeln. Zusammen bieten sie fortschrittliche Server-, Netzwerk-, Storage- und Hardware-Beschleunigungstechniken, die mehr Auswahl, Kontrolle und Flexibilität für Entwickler neuer Hyperscale- und Cloud-Datencenter ermöglichen. Durch die umfangreichen zur Verfügung gestellten offenen Entwicklungen und Technologien für die nächste Generation von Big Data und Cloud-Computing-Anwendungen werden zahlreiche Neuentwicklungen möglich.

Vorgestellt wurde das erste System-Design und zahlreiche Innovationen, darunter viele Formen der Hardware-Beschleunigung sowie Advanced-Memory- und Networking-Ansätze. Gezeigt wurden erste White-Box-Server-Details einschließlich eines Entwicklungs- und Referenz-Designs von Tyan sowie Firmware-Entwicklungen von IBM, Google und Canonical. Durch den Einsatz von RDMA (Remote Direct Memory Access) von Mellanox sollen ein zehnfacher Durchsatz und Latenzzeit-Verbesserungen bei Key-Value-Storage-Anwendungen möglich sein. Nvidia informierte über Details zur ersten Implementierung der GPU-Beschleunigung bei der Power-Technologie sowie über das erste GPU-Accelerator-Framework für Java. Eine erste achtfache Performance-Verbesserung bei Hadoop-Analytics-Anwendungen wurde erreicht.

Bisher haben die drei Speicherhersteller Micron, Samsung und SK Hynix Unterstützung von Openower mit neuen Speicher- und Storage-Komponenten angekündigt.

Auch Altera ist der Openpower Foundation beigetreten. Mit IBM und anderen Mitgliedern will das Unternehmen zusammenarbeiten, um hochleistungsfähige Rechner mit IBM-Power-CPUs und den eigenen FPGA-basierten Beschleunigungstechniken für die nächste Generation von Datencentern zu ermöglichen. IBM und Altera haben bereits gemeinsam eine kohärente Schnittstelle zwischen dem Power-Prozessor und den Stratix V FPGAs erarbeitet.