Das Mixed-Signal Oszilloskop MSO5204 von Tektronix

Das Mixed-Signal Oszilloskop MSO5204 von Tektronix

Die jetzt von Tektronix vorgestellte Mixed-Signal-Oszilloskop-Plattform MSO/DPO5000 umfasst acht Modelle, die von einer analogen Bandbreite von 350 MHz und Abtastraten von 5 GS/s bis hin zu 2 GHz und 10 GS/s reichen. Die Signalaufzeichnungslänge reicht von 12,5M bis zu 250M. Jedes Modell verfügt über vier Analogkanäle. Die MSO-Modelle bieten darüber hinaus 16 digitale Kanäle sowie integrierte Parallelbustrigger- und Dekodierungsfunktionen. DPOs lassen sich auf MSO aufrüsten. Optional ist die Unterstützung der automatischen Triggerung und Dekodierung von seriellen I2C-, SPI-, RS-232- und USB 2.0-Bussen möglich; Flexray soll später folgen.


Erhebliche Verbesserungen wurden an der MSO/DPO4000 Produktfamilie vorgenommen, wobei die neue „B“-Serie noch mehr Leistung zum selben Preis bietet. Diese Oszilloskope unterstützen nun die doppelte standardmäßige Aufzeichnungslänge. Die Serie umfasst insgesamt sechs Modelle von 350 MHz und 2,5 GS/s bis hin zu 1 GHz und 5 GS/s sowie einer Standard-Aufzeichnungslänge von 20M. Unterstützt wird jetzt auch das Debugging von Ethernet (10Base-T und 100Base-TX)- sowie MIL-STD-1553-Busse zusätzlich zur Analyse von Grenzwert- und Maskentests. Flexray war bei dieser Oszilloskop-Serie schon länger möglich.


Die vom Hersteller empfohlenen Verkaufspreise liegen zwischen10 200 € und 24 400 € für die Serie MSO/DPO5000 sowie zwischen 9 270 € und  18 100 € für die MSO/DPO4000B Serie. Ein bemerkenswertes Detail: Auch Tektronix hat sich nunmehr entschlossen Oszilloskope mit LXI-Schnittstelle anzubieten, zwar nur in der Class C-Variante, aber immerhin.(jj)