Europaweiter Distributionsumsatzvergleich Q2/Q3 der Jahre 2008/2009 mit Halbleitern.

Europaweiter Distributionsumsatzvergleich Q2/Q3 der Jahre 2008/2009 mit Halbleitern.

Wenn man die vergangenen 20 Jahre betrachtet, wird 2009 laut DMASS (Distributors’ and Manufacturers’ Association of Semiconductor Specialists) eines der schlechtesten Umsatzjahre für die europäische Halbleiterdistributoren werden.

Die ersten neun Monate ergaben einen 27%-igen Abschwung zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der steile Umsatzrückgang in der ersten Jahreshälfte hat sich im 3. Quartal verlangsamt: Q3/2009 endete mit 926 Mio. Euro Umsatz in Europa, ein Minus von 23,4% gegenüber Q3/2008. Trotz Hoffnung auf eine weitere Erholung rechnet DMASS für das Gesamtjahr mit einem Rückgang von 20 bis 25%. Auf nationaler Ebene gibt es keine richtigen Gewinner oder Verlierer. Deutschland, als größte Region, ging im Q3-2009 im Vergleich zu Q3-2008 um 24,9% auf 315 Mio. Euro zurück. Italien reduzierte sich um 27,8% auf 91 Mio. Euro, Großbritannien um 22,8% auf 86 Mio. Euro und Frankreich um 22% auf 73 Mio. Euro. Skandinavien und Osteuropa ereilte ein Minus von 26,2% bzw. 24,4%. Unterdurchschnittlich verloren die Benelux-Länder (-10,2%), Österreich (-11,5%) und Spanien/Portugal (-14,3%).

Ein Blick in die einzelnen Produktbereich zeigt, dass nur Speicher einstellig Umsatz verloren (-6,5%). Die beiden größte Gruppen Analog und MOS Micro verloren 20,7% bzw. 27,7%. Besser als der Durchschnitt entwickelten sich DRAMs, diskrete HF-Bauelemete, Higher-End Mikrocontroller und sogenannte Advanced Analog Produkte.(jj)