Um schon heute die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen, arbeiten die Partner im Projekt IKEBA daran, die Software und Hardware von Batterie-Managementsystemen zu optimieren. Sie erarbeiten mit Hilfe virtueller Entwurfs- und Simulationsverfahren neue Verfahren, um zuverlässigere ICs für diese Systeme zu entwickeln, die es ermöglichen sollen, den jeweiligen Batteriezustand genauer zu ermitteln und kritische Situationen früher zu erkennen. Faktoren, die Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Energiespeicher haben, wie die Temperatur, ihr Ladezustand oder ihre Alterung, sollen damit zuverlässig registriert werden.

Auch die Lebensdauer einer Batterie verlängert sich durch ihre optimierte Nutzung. Außerdem erkennt ein solches Managementsystem rechtzeitig fehlerhaftes Verhalten und Ausfälle einzelner Zellen, wodurch die Batterien zuverlässiger und sicherer funktionieren.

Das Projekt IKEBA läuft bis 2016 unter der Koordination von Amel Automotive GmbH. Neben dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS mit seinem Institutsteil Entwurfsautomatisierung EAS sind als weitere Partner der Automobilzulieferer Hella, das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit von der Partie. IKEBA hat ein Gesamtvolumen von 6,8 Millionen Euro und wird mit insgesamt 4,4 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Ziel gefördert.