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Mario Gehrau wirkt seit Anfang 2013 als Produktionsleiter bei Leiton
Um standardisierte Platinen kostengünstig anbieten zu können, arbeitet Leiton mit dem Pooling-System.
Leiton bietet Leiterplatten in verschiedenen Formen, Dicken, Farben und Kupferauflagen sowie Materialien für Hochleistungsansprüche wie diese runde Alu-Platine mit einem Wärmeleitwert von 3,0 W/mK an.

Die nötige Expertise bringt Gehrau aus seiner zehnjährigen Tätigkeit bei Contag mit. Zuletzt war er als Abteilungsleiter in der Fertigung beim Berliner Express-Platinenhersteller an der Schnittstelle von Fertigung und Technologie beschäftigt. Dort war er hinsichtlich Lagenaufbau, Layout und anderer technologischer Fragen in ständigem Austausch mit den Entwicklern. Mit Gehrau am Ruder, will Leiton noch in diesem Jahr die Herstellung von zweiseitigen und Multilayer-Platinen konsolidieren und in neue Anlagen investieren. An seiner neuen Tätigkeit bei Leiton reizt ihn vor allem die Möglichkeit, an dem ambitionierten Projekt einer Optimierung und Erweiterung des in Deutschland hergestellten Portfolios mitzuwirken. Aber auch die Firmenphilosophie und die Aufstellung des Unternehmens mit je einem Standort in Deutschland und China haben den 39-jährigen überzeugt. Seine neuen Aufgaben geht Gehrau mit großem Elan an: „Wir haben bereits damit begonnen, die Maschinen fein zu justieren, um die Fertigungsergebnisse zu optimieren.“ Damit alle Angestellten auf dem gleichen Stand sind und die Qualität der bisherigen Produktpalette entsprechend steigt, wurden zudem Arbeitsanweisungen für die bestehenden Anlagen verfasst. Den Start der neuen Produktionslinien will Gehrau, der seinen Posten zu Jahresbeginn angetreten hat, durch die Anschaffung einer Plasmaanlage und einer Schmoll-Doppelkopf-CNC-Bohr-Fräsmaschine vorbereiten. Erstere garantiert eine hohe Durchkontaktierungsqualität von Multilayern, während die bereits im Aufbau befindliche Doppelkopf-Bohr-Fräsmaschine Qualitätssprünge bei kamerapositionierten Z-Achsen-Fräsungen verspricht. Dies ist unerlässlich für die geplanten Starrflex-Technologien. Mittelfristig plant das Unternehmen auch, in einen Laserdirektbelichter (LDI) zu investieren, um feine Strukturen bis 25 µ darstellen zu können.

Marcus Knopp, Geschäftsführer von Leiton, ist überzeugt von den Qualitäten seines Produktionsleiters: „Er verfügt über ein sehr gutes Materialwissen und langjährige Erfahrung mit komplexen Leiterplatten. Mit seinem Know-how werden wir Anfang 2014 so weit sein, hier in Berlin nicht nur flexible und starrflexible Platinen innerhalb von 24 Stunden zu fertigen, sondern auch hochlagige Multilayer.“