Deutsche Maschinenausfuhr nach Regionen

Deutsche Maschinenausfuhr nach Regionen VDMA

Um 0,9 % sanken die Exporte in die USA. Im vergangenen Jahr hatten die Ausfuhren dorthin noch um starke 11,2 % expandiert. Mit aktuell 10,7 % Anteil sind die USA dennoch wieder der größte Auslandsmarkt der deutschen Maschinenbauer. Mit rund 9 % Anteil an allen Ausfuhren folgt China. Der Export dorthin gab allerdings um 11,5 % nach. Auf dem russischen Markt verblieb nach dem Rückgang des Vorjahres eine Minusrate von 5,2 %. Der Export in die ölpreisabhängigen OPEC-Märkte schrumpfte im Durchschnitt um 16,3 %. In einigen Märkten wie Saudi-Arabien und Brasilien waren die Bremskräfte für die Maschinenexporte allerdings doppelt so hoch.

Mehr Maschinenexporte in die Türkei

Laut Olaf Wortmann, Konjunkturexperte des VDMA,  könne der Verband angesichts der schwierigen Umstände in vielen Regionen der Welt dennoch durchaus zufrieden sein. „Trotz aller politischer Turbulenzen erweist sich die EU, in die fast die Hälfte (47,3 %) der exportierten Maschinen verschickt werden, als Stabilitätsanker“, sagte Wortmann. Die Ausfuhren in die EU stiegen um 1,7 %, die Exporte in die Euro-Zone sogar um 3 % gegenüber dem Vorjahrszeitraum.

Ein kräftiges Plus von 5,6 % verzeichnete der Export in die Türkei. Auch die Ausfuhren in die südostasiatischen Märkte konnten um 2,1 % zulegen. Verdoppelt hat sich der Export nach Ägypten. „Damit war Ägypten für die deutschen Maschinenexporteure zum ersten Mal seit langem deutlich der stärkste Markt in der Region Mittelost/Nordafrika“, resümiert Wortmann.