Sicherheit und Zuverlässigkeit nehmen laut der aktuellen Studie von Frost & Sullivan höchste Priorität für Verbraucher beim Autokauf ein, jedoch haben fahrdynamische Funktionen wie etwa Wendigkeit und Fahrqualität eine ebenfalls große Bedeutung.

Laut der Studie sind städtische männliche Kunden bereit, einen über dem Durchschnittspreis liegenden Preis zu zahlen, um auf fahrdynamische Technologien umzurüsten. Frauen mit überdurchschnittlichem Einkommen zeigen hingegen eine große Bereitschaft, einen Aufschlag für die Sicherheitsfunktionen zu bezahlen.

„Über alle Autosegmente hinweg heißen Verbraucher die Extrafunktionen willkommen, die für ein verbessertes Fahrerlebnis erforderlich sind“, sagt Frost & Sullivan Automotive and Transportation Program Manager, Prana T Natarajan. „Sichere Handhabung, Straßenlage wie auch Kontrolle der Bremsen und Lenkung sind signifikante Elemente im Erwartungsspektrum der Verbraucher.“

Fahrzeughalter in den Segmenten E und F legten mehr Wert auf Lenkverhalten als auf Laufruhe des Antriebs und Antriebsfunktionen sind ihnen wichtiger als der Verbrauch oder Preis. Verbraucher im Kleinwagensegment zeigten Interesse und Zahlungsbereitschaft für Allradantrieb-Funktionalitäten.

Die Zahlungsbereitschaft sinke jedoch deutlich mit dem Anstieg der Kosten für Technologien im Bereich Lenkung, Fahrwerk und Allradantrieb. Die meisten Verbraucher in Europa legen laut der Studie mehr Wert auf ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und suchen daher nach preisoptimierten Angebotspaketen.

Die Verbraucherumfrage European Consumers‘ Attitude towards Driving Dynamics Technologies (MABC-18) basiert auf der Grundlage einer Online-Befragung von 1824 Fahrzeugbesitzern in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Russland und untersucht die Einstellung der Verbraucher in Bezug auf Fahrdynamik des Fahrzeugs und der Rolle der neuen Fahrwerktechnologien, um das Fahrvergnügen zu verbessern.