Farbe für´s Detail

Fluke hat die ScopeMeter-Serie 190 um die Modelle 196 C und 199 C erweitert. Die neuen Geräte sind mit einem hochauflösenden Farbdisplay ausgestattet, verfügen über digitale Nachleuchtdauer und eine wesentlich höhere Aktualisierungsgeschwindigkeit.

Die Vorteile eines Farbdisplays ergeben sich daraus, dass einzelne Messsignale optisch einfacher zugeordnet werden können, vor allem, wenn sie mit sehr unterschiedlichen oder großen Amplituden dargestellt werden müssen. Bei einem Farbdisplay ist es möglich, einzelne Schreibspuren optisch unterscheidbar zu machen, wenn die Signale übereinander oder sehr dicht nebeneinander abgebildet werden. Auch bei der Anzeige größerer komplexerer Signalstrukturen können die einzelnen Schreibspuren besser auseinander gehalten werden. Die Möglichkeit der farbigen Kennzeichnung von Warnhinweisen und Beschriftungen, um sie damit auffälliger zu machen oder besser den Signalen zuzuordenen, ist ein weiterer Bedienungs-Vorteil, der sich durch die Verwendung eines Farbdisplays ergibt. Das brillante, kontrastreiche Display lässt sich auch unter verschiedenen Beleuchtungsbedingungen gut ablesen. Trotz der erweiterten Anzeigefunktionen können die C-Geräte vier Stunden netzunabhängig betrieben werden.

Neue Funktionalität
Dank einer neuen digitalen Signalverarbeitung können die ScopeMeter der Serie 190 C mit ihrem digitalen Nachleucht-Modus die Messsignale mit den gleichen Nachleuchteigenschaften darstellen wie etwa ein Analogoszilloskop. Das ist besonders dann von Interesse, wenn man es mit komplexen oder modulierten dynamischen Signalen zu tun hat. Dort, wo die Amplitude eines Signals ? wie bisher üblich ? als Funktion über der Zeit auf dem Display dargestellt wird, zeigt der “Digitale Nachleucht-Modus” die Amplitudenverteilung über die Zeit. Dabei können mehrere Intensitätsniveaus und eine vom Benutzer wählbare Abklingzeit genutzt werden, so dass die Signaldarstellung der eines Analogoszilloskops sehr nahe kommt. Hinzu kommt die um ein Vielfaches höhere Aktualisierungsgeschwindigkeit, mit der Signaländerungen sofort erkennbar sind und ein Gefühl für das tatsächliche dynamische Signalverhalten entsteht. Eine schnellere Darstellung von Signalveränderungen erleichtert Abgleich- und Einstellarbeiten in Systemen. Die höhere Bildschirmauflösung (jetzt 320 x 240 Pixel), der 20 Prozent größere Bildschirm und eine größere Speichertiefe (1.200 Samples anstelle von 1.000 Samples im Oszilloskop-Modus oder 27.500 Samples im ScopeRecord-Modus) stellt die Messsignale über einen längeren Zeitraum mit noch mehr Details dar. Dadurch können viele Signalverläufe oder Prozesse besser analysiert werden.
Neue Zusatzfunktionen sind “Stop on Trigger”, “Waveform Referenz” und die “Vpwm-Erfassung”.
Neben dem Spitzenmodell Fluke 199 mit einer Bandbreite von 200 MHz und einer Echtzeitabtastrate von 2,5 GS/s pro Eingang bietet Fluke auch 100-MHz- und 60-MHz-Modelle an. Alle ScopeMeter der Serie 190 sind digitale Zweikanaloszilloskope mit getrennten potentialfreien Eingängen bis zu 1.000 V. Fluke ScopeMeter bieten darüber hinaus Funktionen wie Connect-and-View-Triggerung und die automatische Erfassung und Wiederholung der letzten 100 Bildschirmanzeigen. Die neuesten Modelle ? die ScopeMeter 199 C (200 MHz Bandbreite und 2,5 GS/s Echtzeit-Abtastrate) und 196 C (100 MHz / 1 GS/s) ? sind beide mit den beschriebenen, neuen Zusatzfunktionen und einem Farbdisplay ausgestattet. Alle Fluke ScopeMeter der Serie 190 sind gemäß CAT II 1000 V und CAT III 600 V (EN-61010-1) zugelassen. n

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