Der Farbsensor sieht Farbnuancen auch dann noch, wenn das menschliche Auge nichts mehr unterscheidet. Auch bei transparenten, farbigen Objekten wird jeder Hauch von Farbe erkannt, da der Sensor nicht nur im Tast- sondern auch im Durchlichtbetrieb eingesetzt werden kann. Die Einstellung der Referenzfarbe für die drei Ausgänge erfolgt über ein Teach-In-Verfahren am Sensor direkt oder extern, was die Bedienung erleichtert. Beim Einteachen des Farbwertes wird auch eine Fensterbreite für die Farberkennung festgelegt. Die Fensterbreite kann in sieben Stufen für jeden Ausgang individuell eingestellt werden. So erkennt der Farbsensor bei kleiner Fensterbreite feine Farbnuancen sicher und unabhängig vom Umgebungslicht. Bei großer Fensterbreite unterscheidet er nur noch nach Farbgruppen.


Da der Sensor mit einer integrierten Weißlichtquelle arbeitet, kann er die vom Objekt reflektierten Anteile jeder Farbe erkennen. Anzugs- und Abfallverzögerungszeiten sind einstellbar. Eine bedienerfreundliche Möglichkeit für den Anwender bietet seine RS-232 Schnittstelle, wenn der Anwender über einen Rechner alle Einstellungen des Sensors digital vornimmt und die vom Sensor gelieferten Werte über den Rechner ausgibt. Der Sensor liefert auch die RGB-Farbwerte über diese Schnittstelle. Aufgrund der kleinen Bauform von 50x50x22mm sowie des drehbaren Steckeranschlusses ist der Sensor flexibel einsetzbar.