Durch die Instrumentierung mit der neu entwickelten Pepperl+Fuchs Feldbusbarriere vom Typ F2DO-FB-Ex4.IEC können an einem Bussegment bis zu 31 Busteilnehmer eigensicher versorgt worden. Die Feldbusbarriere stellt eine eigensichere (EEx ia IIC) Versorgung für Busteilnehmer an einem Bussegment zur Verfügung. Sie ist universell einsetzbar für H1 Feldbussegmente nach Feldbusstandard IEC 61158-2; ­31,25 kbit/s (PROFIBUS PA, FOUNDATION Fieldbus).


Das Feldgehäuse ist in der Schutzart IP 66 ausgeführt und kann im explosionsgefährdeten Bereich in der Zone 1 montiert werden. Die Speisung erfolgt über eine im nicht explosionsgefährdeten Bereich installierte Speisequelle ohne Ex-Zulassung. Dadurch kann die Speiseleistung beliebig groß sein. Zur Speisung können z. B. der PROFIBUS PA Segmentkoppler vom Typ KFD2-BR-1.PA.93 oder der Power Repeater für IEC 61158-2 Feldbusse vom Typ KLD2-PR-1.IEC von Pepperl+Fuchs verwendet werden.


Die Feldbusbarriere ist in der Schutzart EEx me [a] IIC T4 ausgeführt. Sie hat vier eigensichere Ausgänge, die dem FISCO Modell entsprechen. An jedem dieser vier kurzschlussfesten Ausgänge können über Schraubklemmen bis zu drei Busteilnehmer (PROFIBUS PA oder FOUNDATION Fieldbus) angeschlossen werden. Die Leitungslänge zu den Busteilnehmern kann bis zu 120 Meter betragen. Mehrere Feldbusbarrieren können an einem Bussegment angeschlossen werden. So sind an einem Bussegment insgesamt 31 Busteilnehmer anschließbar.


Die eigensicheren Ausgänge sind galvanisch vom nicht eigensicheren Speisekreis getrennt. Dadurch entfällt die Mitführung des Potenzialausgleichs. Bei Kurzschluss an einem Ausgang funktionieren weiterhin die Busteilnehmer an den anderen Ausgängen. Die Feldbusbarriere sichert nicht nur Versorgung und Kommunikation der Feldbusteilnehmer sondern dient gleichzeitig auch als Feldverdrahtungsebene.