Beim Aufbau von Fernwirknetzen besteht zunehmend der Bedarf, Stationen miteinander zu verbinden, die nur einige wenige Informationen austauschen. Hinzu kommt noch die Problematik, daß diese Objekte weit verstreut liegen und nicht unbedingt an das Telefonnetz oder an Steuerkabel angeschlossen sind.


Mit der MFW-Fernwirkfamilie ist ein System auf dem Markt, das modular aufgebaut ist, eine hohe Flexibilität aufweist und über alle zur Verfügung stehenden Medien übertragen kann. Zudem ist es ohne komplexe Software nur über DIP-Schalter direkt vom Kunden in Betrieb zu nehmen.


So können neben der Übertragung über Zweidrahttechnik, Wählmodems und Standleitungsmodems über zulassungspflichtige Telekomleitungen betrieben werden oder Kabelschirme von Mittelspannungsleitungen sowie strombehaftete Kabel für das Fernwirken genutzt werden. Ein weiteres Spektrum wird mit den drahtlosen Übertragungstechniken zur Verfügung gestellt. Hier sind beliebige Möglichkeiten mit GSM, Bündelfunk, 70 cm-Funk (10 mW oder 500 mW) oder Funk im Zeitschlitzverfahren realisierbar.


Seine Offenheit präsentiert das System bei der Kopplung an eine übergeordnete Leitstelle oder SPS, für die die unterschiedlichsten Protokolle und Bussysteme zur Verfügung stehen. Mit einem Mastermodul kann eine Fernwirkstruktur von 31 Unterstationen und bis zu 2000 Signalen aufgebaut werden, so daß das kleine Kraftpaket selbst vor größeren Aufgaben nicht zurückschrecken muß.