Variables Arbeitsplatzsystem kann für Rework ebenso eingesetzt werden wie zum Bonden oder Montieren.

Variables Arbeitsplatzsystem kann für Rework ebenso eingesetzt werden wie zum Bonden oder Montieren.

Mit dem Fineplacer Matrix erweitert Finetech nicht nur seine Produktpalette, sondern zeigt auch den Weg in die Zukunft der Produktfamilie. Der modulare Gedanke des Fineplacer S wurde weiter perfektioniert: Die Fineplacer Matrix-Ausführung kann je nach Kundenanforderung als Highend-Reworksystem oder hochpräzises Montage- und Bondsystem konfiguriert werden. Es stehen jeweils zwei Genauigkeitsoptionen von zehn Mikrometer und drei Mikrometer zur Auswahl. Das Maschinenkonzept des Fineplacer Matrix erlaubt es, die Konfiguration jederzeit flexibel anzupassen. So kann ein Reworksystem mit wenigen Handgriffen zu einem Bonder umgebaut werden – und umgekehrt. Die flexible Architektur und das konsequente Plug-&-Work-Konzept erlauben die einfache Auf-, Um- und Nachrüstung des Systems mit Modulen, was ein weites Anwendungsspektrum für den Kunden eröffnet. Während die Reworkkonfiguration den gesamten Reparaturkreislauf mit Auslöten, Restlotentfernung, Reballing, Lotpastenauftrag und Einlöten abbilden kann, beherrscht die Mikromontagekonfiguration eine enorme Bandbreite an Verbindungstechnologien: Bonden, Kleben, Thermokompression, Thermo-/Ultraschall oder mikro-mechanische/mikrooptische Montageprozesse. Das Design der Maschine ist zudem so angelegt, dass im Servicefall sehr kleine Funktionseinheiten vor Ort getauscht werden können. Damit vereint der Fineplacer Matrix schnelle Umrüstzeiten mit Service- und Wartungsfreundlichkeit.

Neue Maßstäbe in seiner Klasse

Die bestechende Kombination aus hoher Platziergenauigkeit bei gleichzeitig großer Arbeitsfläche erlaubt die Bearbeitung von Komponenten in der Größenordnung von 0,125 mal 0,125 Millimeter bis zu 100 mal 100 Millimeter auf Leiterplatten oder Substraten bis 450 mal 350 Millimeter oder auf Wafern bis 12 Zoll. Neben den Standardapplikationen stellt der Fineplacer Matrix seine Leistungsfähigkeit besonders beim Aufbau gemischter Funktionseinheiten (Mems/Moems) oder Multi-Chip-Modulen unter Beweis. Das System ist immer dann erste Wahl, wenn hohe Anforderungen an Präzision und Applikationsflexibilität gestellt und besondere Standards an Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse angelegt werden – Spezifikationen, wie sie zum Beispiel in der Medizintechnik, Luftfahrt und Automobilindustrie vorzufinden sind. Das Konzept des Fineplacer Matrix zielt darauf ab, die Benutzung des Geräts so einfach, sicher und effizient wie möglich zu gestalten. Das ergonomische Design ermöglicht ein ermüdungsfreies und intuitives Arbeiten auch über längere Zeiträume. Ziel der Entwicklung war es, einen Arbeitsplatz für den Anwender zu entwerfen und nicht nur eine neue Maschine zu bauen. Gleichzeitig unterstützen automatisierte Prozesse den Bediener, mögliche Fehlerquellen werden minimiert, um eine hohe Reproduzierbarkeit des Ergebnisses zu sichern. Die offene Architektur garantiert laut Hersteller auch die Kompatibilität des Systems mit künftigen Entwicklungen im Bereich neuer SMD-Gehäuseformen und Verbindungstechnologien. Der Fineplacer Matrix verbindet einen anwenderorientierten Ansatz mit aktuellen technischen Lösungen und ist damit die neue Referenz in der professionellen Baugruppenreparatur und Mikromontage. (uns)