FlexLogix-Steuerung

Immer dann, wenn es darum geht mehrere Stationen in einem Prozess zu steuern, bietet eine verteilte Steuerungsarchitektur Vorteile, weil sich die Steuerung direkt in der Nähe der Maschine befindet: die E/A-Daten werden zunächst lokal verarbeitet und nur dann übertragen, wenn ein Ereignis von übergeordneter Bedeutung eintritt. Hinzu kommt, dass eine verteilte Steuerung, wie FlexLogix weniger anfällig für bestimmte Fehler ist, weil die Steuerung nicht von einer einzigen Master-Steuerung abhängig ist. Die dezentralen Logikeinheiten können im Bedarfsfall autark weiterlaufen.
Ein typisches FlexLogix-System besteht aus einer FlexLogix-Steuerung mit 64 KByte oder 512 KByte Speicher, lokalen FlexLogix-E/A (max. 256 E/A) mit einem optionalen Erweiterungsadapter, FLEX- und/oder FLEX Ex I/O-Modulen. FLEX I/O ist ein kompaktes, modulares auf einer DIN-Schiene montiertes E/A-System, das über eine E/A-Schnittstelle und eine Klemmenleiste verfügt, um die Verdrahtung zu reduzieren.
FlexLogix-Steuerungen nutzen dabei denselben leistungsfähigen Steuerungskern in Verbindung mit der RSLogix 5000-Programmiersoftware und den RSNetworks Tools wie die bewährte ControlLogix-Plattform von Rockwell Automation. Damit sind die Steuerungsprogramme zwischen den Logix-Steuerungen voll austauschbar. FlexLogix nutzt das erweiterte Logix-Speichermodell, um eine einfache Integration von Daten über mehrere verteilte Steuerungen hinweg sicherstellen zu können. Zu den verfügbaren Kommunikationsoptionen für FlexLogix, die eine effizientere Kommunikation und einen erhöhten Datendurchsatz ermöglichen, zählen Netzwerkkarten für ControlNet und demnächst auch DeviceNet sowie das zukunftsträchtige EtherNet/IP auf Basis der NetLinx-Kommunikationsarchitektur. Die FLEX Ex-Module können dabei dezentral über ControlNet von einer im sicheren Bereich angebrachten FlexLogix-Steuerung gesteuert werden.

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