Teile für die Autos von morgen entstehen am neuen Leichtbauzentrum.

Teile für die Autos von morgen entstehen am neuen Leichtbauzentrum. KraussMaffei/TU Dresden

Mithilfe der Spritzgießmaschine forschen die Cluster-Partner vor allem für die Automobilindustrie. Das Ziel: Fahrzeugteile sollen  in Leichtbauweise, energieschonend sowie in Serie hergestellt werden. Wichtig für Auftraggeber aus der Industrie ist es laut Prof. Dr.-Ing. Lothar Kroll, Direktor des Instituts für Strukturleichtbau an der TU Chemnitz und Koordinator des Exzellenzclusters Merge,  dass auch große Bauteile mit Abmessungen von bis zu 1,5 x 1,5 m im Maßstab 1:1 gefertigt werden können. Modular aufgebaut, ist die Spritzgießmaschine eine kompakte, leistungsstarke Produktionsanlage, die sich durch kurze Maschinenzeiten, schnelle Zyklen und einen hohen Formteilausstoß kennzeichnet.

Bei der für die Anlage konzipierten Automationslösung wurden vier LRX-Roboter durch zwei LRX500-TwinZ-Roboter substituiert. Diese Roboterart (TwinZ) koppelt je zwei x-/y-Kinematiken mechanisch auf einer z-Achse. Beide Roboter lassen sich mit dem Steuerungskonzept Mehrfachkinematik programmieren und bedienen. Eine Einbindung von bis zu 24 Achsen ist möglich. Unterschiedliche Verfahren – ob SpinForm, TwinForm, MuCell, FiberForm oder Automation – lassen sich ebenso wie die MXW 2500 zentral über die Steuerung MC6 bedienen.