Die flexible, roboterbasierte Laseranlage L-Cell markiert, kennzeichnet und beschriftet Freiformflächen von Produkten mit komplexen Geometrien vollautomatisch, schnell und sicher.

Die flexible, roboterbasierte Laseranlage L-Cell markiert, kennzeichnet und beschriftet Freiformflächen von Produkten mit komplexen Geometrien vollautomatisch, schnell und sicher.Zeltwanger

Zum Einsatz kommt ein Sechsachs-Knickarmroboter, der die Werkstücke in den Laserstrahl hält. Der führt das Werkstück während des Kennzeichnungsvorgangs schnell und präzise in der richtigen Position zum Laserstrahl. So lassen sich beispielsweise auf Freiformflächen wie gewölbte oder kuppelförmige Bereiche Kennzeichnungen wie Seriennummern, Sicherheits-Prüfzeichen oder Barcodes sicher und dauerhaft aufbringen. Auch ist es möglich, Bildmotive wie Herstellerlogos oder Gefahrenzeichen mit dem Laser aufzubringen. Eine schnelle und intelligente Softwarelösung sorgt dafür, dass der Laserstrahl stets im richtigen Winkel auf den für die Kennzeichnung vorgesehenen Bereich des Werkstücks trifft.

Das Besondere: L-Cell ist als Standardmaschine modular konstruiert und lässt sich nach Kundenwunsch sowohl in den Abmessungen als auch in der Bestückung schnell und passgenau zusammenstellen. Dazu sind die Elemente des Rahmengestells skalierbar. Der Anwender wählt die Positionierung des Bedienterminals genauso wie die Zu- und Abführung der Werkstücke vor und nach dem Kennzeichnungsprozess. Roboter für Werkstücke bis zu 7 kg Gewicht stehen zur Wahl. Der Roboter ist platzsparend an der Decke befestigt. Die Belüftung ist über das Gehäuse gelöst.

Die kompakte Beschriftungszelle kann als Stand-alone-Maschine aufgestellt werden, teilautomatisiert arbeiten oder vollautomatisiert in eine Fertigungslinie eingebunden werden. Eine im Gehäuse integrierte PC-basierte Steuerung ermöglicht die Maschineneinbindung ins Produktionsnetz des Kunden. Funktionen im Zusammenhang mit Industrie 4.0 und IoT sind möglich. Machbar ist auch eine Fließfertigung mit durcheinander laufenden verschiedenartigen Werkstücken. Dazu lässt sich eine Werkzeug- oder Greiferwechselfunktion integrieren. Überdies kennzeichnet sich die Laser-Kennzeichnungszelle durch eine sehr gute Zugänglichkeit. So gibt es keine störenden Schwenktüren. Der obere Bereich ist mit Rollläden laserdicht verschließbar. Unten sorgen einfach herausnehmbare Türen für einen bequemen Zugang zu Wartungszwecken. Die Maschine kann eine große Varianz an Teilen bearbeiten. Umrüstungsvorgänge bei Werkstückwechsel sind einfach; Programmumstellungen per Knopfdruck möglich. Neue Geometrien lassen sich im Teaching-Modus problemlos einlernen.