Friedhelm Loh bei der Verleihung der Dieselmedaille.

Friedhelm Loh bei der Verleihung der Dieselmedaille.

Das Deutsche Institut für Erfindungswesen hat Friedhelm Loh, Inhaber der Friedhelm Loh Group, mit der Dieselmedaille 2010 ausgezeichnet. Der Preisträger erhält die hochkarätige Auszeichnung in der Kategorie „Erfolgreichste Innovation“ für seine unternehmerischen Leistungen bei Rittal. Die Dieselmedaille gilt als Oscar der Erfinder und wird als höchste Auszeichnung für Erfinder verliehen, die mit ihrem Erfolg zum Wohl der Gesellschaft beigetragen haben. Die Auszeichnung, die etwa alle zwei bis drei Jahre durch das Institut im Andenken an Rudolf Diesel, dem Erfinder des Dieselmotors, verliehen wird, würdigt neben der Erfindungsleistung auch den auf der Erfindung beruhenden unternehmerischen Erfolg. Friedhelm Loh ist Erfinder von mehreren Innovationen, die zum Patent angemeldet wurden.

In einer Stellungnahme zur Verleihung der Dieselmedaille an den Preisträger erklärt Prof. Dr. Alexander Wurzer, Vorsitzender des Kuratoriums: „Das Kuratorium hat sich für die Verleihung der Dieselmedaille an Friedhelm Loh entschieden aufgrund der beeindruckenden unternehmerischen Technologie-Erfolgsgeschichte von Rittal.“

Loh übernahm 1974 von seinem Vater Rudolf Loh die Geschäftsführung der Familienunternehmen Rittal und Ritto mit damals ca. 200 Mitarbeitern. Heute führt er die daraus entstandene Friedhelm Loh Group mit mehr als 11.000 Mitarbeitern weltweit – davon sind 10.000 Mitarbeiter bei Rittal beschäftigt. Das Unternehmen verfügt über Produktionswerke in den USA, China, Indien und Europa und fertigt bis zu 4.500 Schaltschrank- und IT-Racksysteme pro Tag.