Der Preisträger der Dieselmedaille 2010 in der Kategorie "Erfolgreichste Innovation": Friedhelm Loh, Inhaber der Friedhelm Loh Group. Bildquelle: Friedhelm Loh Stiftung

Der Preisträger der Dieselmedaille 2010 in der Kategorie „Erfolgreichste Innovation“: Friedhelm Loh, Inhaber der Friedhelm Loh Group. Bildquelle: Friedhelm Loh Stiftung

Das Deutsche Institut für Erfindungswesen hat am 30. November im Ehrensaal des Deutschen Museums in München die Dieselmedaille 2010 an Friedhelm Loh, Inhaber der Friedhelm Loh Group, verliehen. Der Preisträger erhält die Auszeichnung in der Kategorie ‚Erfolgreichste Innovation‘ für seine unternehmerischen Leistungen bei Rittal. Die Dieselmedaille gilt als „Oscar der Erfinder“ und wird als höchste Auszeichnung für Erfinder verliehen, die mit ihrem Erfolg zum Wohl der Gesellschaft beigetragen haben. Die hochrangige Auszeichnung wird etwa alle zwei bis drei Jahre durch das Deutsche Institut für Erfindungswesen e.V. (D.I.E.) verliehen.

Friedhelm Loh ist selbst Erfinder von mehreren Innovationen, die zum Patent angemeldet wurden. In einer Stellungnahme zur Verleihung der Dieselmedaille an den Preisträger erklärt Prof. Dr. Alexander Wurzer, Vorsitzender des Kuratoriums: „Das Kuratorium hat sich für die Verleihung der Dieselmedaille an Friedhelm Loh entschieden aufgrund der beeindruckenden unternehmerischen Technologie-Erfolgsgeschichte von Rittal.“ 1974 übernahm Friedhelm Loh von seinem Vater Rudolf Loh die Geschäftsführung der Familienunternehmen Rittal und Ritto mit damals ca. 200 Mitarbeitern. Heute führt er die daraus entstandene Friedhelm Loh Group mit mehr als 11.000 Mitarbeitern weltweit. Das Unternehmen verfügt über Produktionswerke in den USA, China, Indien und Europa und fertigt bis zu 4.500 Schaltschrank- und IT-Racksysteme pro Tag.

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