Elektronische Anzeigesysteme lassen sich miteinander kombinieren und über einen einheitlichen Standard ansteuern. Auf Basis eines Industrie-PCs und des Betriebssystems Linus wurde das File Transfer Protocol (FTP) verwendet, das Daten über das Ethernet über 10/100 Base-T zu den Anzeigen überträgt. Damit kann jeder Anzeigetyp von einem beliebigen FTP-Client (einer SPS oder einem PC) angesteuert werden. Darstellungsmöglichkeiten wie Breitschrift, Blinken der Anzeige, Einblendung von Mitteilungen für ein vordefiniertes Zeitintervall oder Darstellungen in rot, gelb oder grün (mehrfarbige Anzeigen) sind konfigurierbar. Die Konfigurationsdaten können mit einem normalen Texteditor bearbeitet und als Textdatei abgespeichert werden. Es sind bis zu 255 Dateien konfigurierbar.


Optional wird eine grafische Benutzeroberfläche angeboten, mit der dann eine Fernsteuerbarkeit über Virtuel Network Computing (VNC) möglich ist. Als Ethernet-Interface wird ein Standard Industrie-PC mit einem 3,5″- FDD SubCompact Form Faktor mit folgenden Leistungsmerkmalen eingesetzt: Dual 10/100 Base-T Fast Ethernet-Anschluss, zwei serielle-, eine parallele/zwei USB-Schnittstellen, Anschluss für Monitor und Tastatur (zur Wartung vor Ort), 64 MB SDRAM (erweiterbar auf 128 MB) sowie ein Compact Flash Memory-Steckplatz.