Beim Thema Industrie 4.0/IIoT darf die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Das hat auch die EU erkannt und fördert ein Projekt zur IoT-Sicherheit.

Beim Thema Industrie 4.0/IIoT darf die Sicherheit nicht zu kurz kommen. Das hat auch die EU erkannt und fördert ein Projekt zur IoT-Sicherheit. leowolfert – Fotolia

Das europäische Projekt befasst sich mit den Herausforderungen, die bei der Diagnose und beim Verringern von Sicherheitsrisiken am Rande von Netzwerken auftauchen; also dort, wo viele und unübersichtliche Richtlinien bezüglich IoT-Geräten eine neue Herangehensweise erfordern, die auf Automatisierung und Künstlicher Intelligenz basiert. Fujitsu arbeitet im Rahmen des Horizon 2020-Programms mit 13 anderen Partnern aus neun EU-Staaten zusammen, um Lösungen gegen schädliches Verhalten von Systemen und Robotern zu entwickeln. Das erklärte Ziel ist es, das allgemeine Schutzniveau für die Industrie, Verbraucher und der Gesellschaft als Ganzes anzuheben.

Die nächste Generation der IoT-Services sicher machen

„Protecting Digital Industries“ läuft von Januar 2018 bis Dezember 2020 und wird von dem EU-Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 finanziert. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsarbeit von Unternehmen aus den Bereichen IoT-Services und Cyber Security. Es soll die nächste Generation an dynamischen, dezentralisierten IoT-Systemen sicher machen. Forschungspartner entwickeln  offene, skalierbare, datengesteuerte Ende-zu-Ende-Sicherheitsservices rund um das Konzept von vorausschauender IoT-Sicherheit. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Big Data soll das Sicherheitsverhalten von IoT-Objekten vorweggenommen und realistische Industrie 4.0 Anwendungsszenarien entwickelt werden. Lösungen und Empfehlungen aus diesem Projekt, sollen es IoT-Plattformanbietern, IoT-Lösungsintegratoren und IoT-Geräteherstellern ermöglichen, sichere Produkte und Services anzubieten, die sowohl bereits bestehenden als auch zukünftigen Sicherheitsanforderungen entsprechen.