Das neue Funktionsmodul FM352-5 ermöglicht Hochgeschwindigkeits-Abläufe im Simatic Steuerungsverbund. Das Produkt verfügt über zwölf digitale Ein- und acht digitale Ausgänge sowie einen Gebereingang. Die FPGA-(Field Programmable Gate Array)-Technik gestattet eine Zykluszeit von nur einer Mikrosekunde. Dadurch eignet sich das Funktionsmodul FM352-5 insbesondere für Anwendungen mit hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten, beispielsweise in der Verpackungs-, Nahrungsmittel-, Zigaretten- und Konsumgüterindustrie, darüber hinaus für Pressen und zum Ansteuern von Antrieben in Großanlagen. Das neue Funktionsmodul ergänzt entweder eine Simatic S7-300-CPU, wird als Peripheriestation am Profibus angeschlossen oder arbeitet als eigenständige Steuerung.


Die Programmierung erfolgt über STEP 7 in den Programmiersprachen Kontaktplan (KOP) oder Funktionsplan (FUP). Als Befehlssatz steht eine Untermenge des Befehlssatzes der Simatic S7-300-CPU zur Verfügung, ergänzt um Sonder-Funktionen – beispielsweise Schieberegister, Impulsgeneratoren und unterschiedliche Zählertypen. Das Steuerungsprogramm wird auf einer MMC (Micro Memory Card) gespeichert.


An die Baugruppe kann wahlweise ein SSI-Geber, ein Fünf-Volt-Differentialgeber oder ein 24-Volt-Geber mit Eintakteingängen angeschlossen werden. Diagnosealarme für fehlende Geberspannung, Überlast und Drahtbruch stehen zur Verfügung. Die 24-Volt-Ausgänge bieten ausreichend hohe Schaltgeschwindigkeiten für Anwendungen mit einer Mikrosekunde Zykluszeit. Die Ein- und Ausgabesignale sind über Optokoppler von der Logik getrennt. Zusätzlich sind die Ausgänge elektronisch gegen Kurzschluss und Überlast geschützt.