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Austriamicrosystems

Das mechanische Design der Applikation muss dabei keine exakte Anfangsausrichtung zwischen dem Sensor-IC und dem zugehörigen zwei-poligen Magneten berücksichtigen – stattdessen wird die Nullposition bei der Montage über einen einfachen SPI- oder I2C-Befehl einmalig im AS5048 programmiert, ohne dass ein spezielles Programmiergerät notwendig ist. Der Encoder-IC toleriert selbst starke Ausrichtungsfehler zwischen Sensor-IC und zugehörigem Magneten, Veränderungen in der Breite des Luftspalts und Temperaturschwankungen zwischen -40 °C und +150 °C. Seine 14 Bit Signalverarbeitung  bietet eine Auflösung bis hinunter zu 0,0219° und liefert bei Linearisierung und Mittelwertbildung durch den Mikrocontroller Winkelmessungen mit einer Ungenauigkeit von 0,05°. Durch seine hohe Sensitivität kann der Baustein mit kostengünstigen Ferrit-Magneten verwendet werden und arbeitet zuverlässig in schwachen Magnetfeldern von 30 mT. Durch einen internen Spannungsregler kann der Encoder-IC mit 3,3 V oder 5 V Versorgungsspannung betrieben werden; er ist im vierpoligen TSSOP untergebracht.