Linearer Wegsensor mit hoher Genauigkeit und Linearität: WIM200.

Linearer Wegsensor mit hoher Genauigkeit und Linearität: WIM200.

„Mit dem WIM200 im Q25-Gehäuse erweitert sich das Angebot an Linearwegsensoren um einen Magnetfeldsensor mit 200 Millimetern Messbereich“, so Oliver Marks, Produktmanager Positions- und Näherungssensoren bei Turck in Mülheim. „Auch bei diesen Messlängen garantiert das Hallketten-Prinzip eine hohe Linearität und Genauigkeit bei extrem kurzen Blindzonen.“ Damit eignet sich der WIM200 für Applikationen, die exakte Signalverläufe über einen größeren Messbereich erfordern – beispielsweise in pneumatisch getriebenen Pumpvorrichtungen, Schiebern, Pressen oder Stanzen.
„Mit dem WIM200 können beispielsweise Schwebekörperabfragen an Durchflussmessgeräten oder Niveauüberwachungen auf einfache, aber wirkungsvolle Art und Weise in Prozessleitsysteme implementiert werden“, so Marks weiter. „Auf geeigneten Pneumatikzylindern lässt sich der Sensor auch zur Positionsbestimmung einsetzen.“ Mit einem externen Magneten als Positionsgeber lassen sich darüber
hinaus noch andere Anwendungen individuell realisieren. Der WIM200 ist eine
kostengünstige Alternative zu anderen Linearwegsensoren, die in manchen Applikationen technisch und ökonomisch überdimensioniert sind. Auch Applikationen, die bisher nur mit binären Sensoren abgefragt worden sind, lassen sich nun kostengünstig analog abfragen. So entstehen
Produktivitätsvorteile durch schnellere Steuerungsmöglichkeiten und flexiblere Mechanik. Auch kürzere Rüstzeiten wirken sich positiv aus, wenn etwa auf einer Maschine verschiedene Teile produziert oder bearbeitet werden sollen.
Der Sensor besteht aus einer Kette von bis zu 50 Hall-Elementen, deren Signale in einem Mikroprozessor verrechnet werden. Störende Fremdmagnetfelder geringerer Feldstärke beeinflussen den Sensor nicht, da er durch Vergleich aller 50 Sensorsignale Störfelder herausrechnen kann. Das Ausgangssignal (0-10 Volt, 4-20 Milliampere) ist linearisiert und unabhängig von der Ausrichtung des Magneten (N/S). So kann durch einfaches Umdrehen des Sensors die Kennlinie von 0-10 Volt auf 10-0 Volt geändert werden. Die In-Range-Funktion erkennt, ob sich der Magnet innerhalb des Messbereichs befindet bzw. zu welcher Seite er aus dem Messbereich herausgelaufen ist. (uns)