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Das Öffnen der Klemmstelle ist mit geringem Kraftaufwand und ohne spezielles Werkzeug möglich. Die Betätigung erfolgt einfach per Hand oder mit einem Standard Schraubendreher.
Leicht zugängliche Diagnosetestpunkte sorgen für eine vereinfachte Funktionskontrolle – mit Testern oder Prüfspitzen.
Die Leiterplattenklemmen LUF 10.00 haben eine hohe Eigensicherheit.

Omnimate-Power: Mit der Leiterplattenklemme LUF 10.00 mit Push-in-Anschluss offeriert Weidmüller einen sicheren Geräteanschluss für die Leistungselektronik.

Omnimate-Power: Mit der Leiterplattenklemme LUF 10.00 mit Push-in-Anschluss offeriert Weidmüller einen sicheren Geräteanschluss für die Leistungselektronik. Weidmüller

Geräte der Leistungselektronik wie Umrichter und Schaltnetzteile müssen technisch, aber auch wirtschaftlich funktionieren. Dazu gehört auch ihr markantes Gerätedesign. Einfach gesagt: Maximale Leistungsfähigkeit bei erhöhter Wirtschaftlichkeit. Die markante Formensprache soll die Markenpersönlichkeit des Herstellers widerspiegeln und dabei wirken sich die Designkonzepte direkt auf die Gestal­tung der Leiterplatte und ihrer Leiteranschlusselemente aus. Auch müssen die Ge­räte eine hohe Funktionalität mit einfacher Bedienung verbinden. Das alles beein­flusst die Geräteanschlusstechnik.

Fehlerfrei, zuverlässig, sicher und zeitsparend

Als passgenaue Lösung präsentiert Weidmüller sein Omnimate-Power-Leiterplattenanschlussprogramm und für Geräte der Leistungselektronik erstmalig die Leiterplattenklemme LUF 10.00 mit Push-in-Anschluss. Die Klemme ist im 10-mm-Raster designed. Die Push-in-Anschlusstechnik ermöglicht eine rationelle und werkzeuglose Verdrahtung für Leiterquerschnitte von 0,5 bis 16 mm² (AWG 20…4) bei einer Bemessungsspannung von 800 V (IEC) und 76 A. Die anzuschließenden Leiter können ein- oder feindrähtig, mit und ohne Aderendhülse ausgeführt sein und werden in das Anschlusssystem hineingesteckt.

Neben einer leichten und präzisen Handhabung bietet die LUF 10.00 eine hohe Eigensicherheit der Klemmstelle nach dem „Connection Safety Concept“. Bei dieser Art der Push-in-Anschlusstechnik wechselt die Klemmstelle nach dem Öffnen wieder automatisch in den Schließmodus, sodass der Leiter stets fixiert ist. Die Klemmstelle lässt sich mit gerin­gem Kraftaufwand und ohne spezielles Werkzeug betätigen – per Hand oder han­delsüblichem Schraubendreher. Somit ist eine schnelle und wirt­schaftliche Verdrahtung möglich.

Vereinfachte Funktionskontrolle

Werkzeugloser Leiteranschluss: Ein- oder feindrähtige Leiter mit Aderendhülse werden einfach eingesteckt.

Werkzeugloser Leiteranschluss: Ein- oder feindrähtige Leiter mit Aderendhülse werden einfach eingesteckt. Weidmüller

Die in 90° und in Leiterabgangsrichtung ausgeführte Leiterplattenklemme ist an jedem Kontakt mit leicht zugänglichen Diagnosepunkten ausgestattet, dadurch ist eine vereinfachte Funktionskontrolle mit Testern oder Prüfspitzen möglich. Darüber hin­aus lassen sich im Prüfabgriff die Teststecker PS 2.0 integrieren. Die Leiterplatten­klemme LUF 10.00 steht für hohe Stabilität, dazu ist sie mit 2 × 2 Lötstiften pro Pol ausgestattet. Die Konstruktion sichert eine gute Stromtragfähigkeit und sorgt für einen stabilen Sitz der Klemmstelle auf der Leiterplatte – ohne zusätzliche Be­festigungselemente. Die Länge der Lötstifte beträgt 5 mm, sie wurden für Bestü­ckungslöcher mit 1,6 mm Durchmesser ausgelegt.

Eckdaten

Weidmüller präsentiert im Bereich Omnimate-Power die neue Leiterplatten­klemme LUF 10.00 mit dem Push-in-Anschlusssystem. Das Anschlusssys­tem mit der Bezeichnung „Connection Safety Concept“ besitzt eine hohe Ei­gensicherheit und nimmt Leiter – mit und ohne Ader­endhülse – bis 16 mm² sicher auf. Der schnelle und zuverlässige Leiteranschluss erlaubt ein direktes Stecken der Leiter sowie die einfache Betätigung des Hebels zum Öffnen der Klemmstelle. Das Öffnen ist ohne spezielle Werkzeuge möglich.

Die in schwarzer Farbe ausgeführten LUF 10.00 Leiterplattenklemmen sind aus dem Isolierstoff Wemid gefertigt, sodass sie eine Feuerbeständigkeit nach UL 94-V0 aufweisen. Darüber hinaus verhilft der Isolierstoff Wemid den LUF zu erhöhten Derating-Reserven. Mit einer Dauergebrauchstempe­ratur von 120 °C übertrifft Wemid den Standardwert von PA (100 °C) um 20 K.