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„Die neue Drehgebertechnologie in der Absolutgeber-Serie Sendix F36 soll neue Anwendungen ermöglichen und zugleich Technologienachteile vermeiden, etwa Abnutzungserscheinungen oder Magnetempfindlichkeit. Das Motto: Alle Vorteile auf einem Chip“, sagt Arnold Hettich, Produktmanager Sensortechnik bei Kübler in Villingen-Schwenningen. „Das stellt eine kleine technologische Revolution dar.“
Platz findet im patentierten, optimierten Konzept nur noch das Wesentliche: Alles ist auf einem neuentwickelten Chip untergebracht, was der stabilen Lagerbaugruppe zusätzlichen Platz schafft. Für diesen Zweck ist als weitere Besonderheit die Batterie im Kabel untergebracht. Die verwendete Lagergruppe garantiert die Robustheit, Vibrationssicherheit und Langlebigkeit des Gebers und macht allein bereits zwei Drittel der Gesamttiefe des Geräts aus. „In punkto Lebensdauer wird zudem – aufgrund der berührungslosen optischen, verschleißfreien Technologie – so schnell kein Zweiter dieser Baugröße mit der F36-Serie gleichziehen. Eingesetzt wird die bewährte Safety-Lock-Technologie“, erklärt Arnold Hettich. „Auch die acht Millimeter Hohlwelle und die zehn Millimeter Sacklochwelle sind sehr gute Werte bei einer Gesamtbaugröße von insgesamt lediglich 36 Millimetern.“ Ermöglicht wird dadurch die Realisierung besonders flacher Antriebslösungen.
Zur Unempfindlichkeit und der hohen Ausfallsicherheit der Geräte trägt entscheidend die Konzentration auf das Wesentliche bei: Die Technologie beinhaltet eine deutlich reduzierte Anzahl an Bauteilen im Vergleich zu herkömmlichen Gebern. Das bringt Kompaktheit, zu der ein tangentialer Kabelabgang zusätzlich beiträgt. Das Herzstück der F36-Serie bildet ein Opto-Asic mit einem neuartigen Scanningverfahren als Zentrum der Intelligenz für Singleturn- und Multiturn-Funktionen.
Mit einer Gesamtauflösung von bis zu 41 Bit, die sich aus der Kombination eines bedarfsgerecht programmierbaren Multiturn-Gebers mit bis zu 16 Millionen Umdrehungen und eines hoch präzisen Singleturns mit bis zu 17 Bit Auflösung ergibt, besitzen die Geber der F36-Serie eine besondere Variabilität, die ihnen viele neue Anwendungsfelder eröffnet. Erhältlich sind die Geräte zunächst mit den Schnittstellen SSI, CAN-Open und BISS.
Anwendungsfelder liegen, wo immer Antriebe besonders kompakt und kostengünstig sein müssen oder in Branchen, die besonders flache Lösungen erfordern, etwa die Antriebstechnik oder die Medizin-technik. (uns)