Bildergalerie
Die Legierung ist in der Lage Leerstellen zu besetzen
Die SJM Legierung zeigt auch nach 2000 Wärmezyklen keine Rissbildung
Die SJM Legierung zeigt auch nach 2000 Wärmezyklen keine Rissbildung

Um die Kosten für Lötmaterialien zu senken besteht der Wunsch der Anwender, den Silbergehalt der bleifreien Legierungen zu senken. Almit hat diesem Wunsch Rechnung getragen und dabei die Zuverlässigkeit der Lötstelle sogar erhöhen können. Mit dieser neuen technischen Lösung können Anforderungen erfüllt werden, die bisher nur mit hoch silberhaltigen Legierungen möglich waren. Die neue SJM Produktreihe ist sowohl als Lötdraht als auch als Lotpaste lieferbar. Die Produkte beinhalten neben den bekannten Elementen wie Zinn, Silber und Kupfer unter anderem Wismut. Das erhöht die Lötstellenfestigkeit und verhindert frühzeitige Ermüdungsrisse in der Lötstelle. Wie ist das zu erklären: Stoffe bestehen aus Gruppen einer bestimmten Atomsorte, deren Anordnung man als Gitter bezeichnet. Ausgehend von einer guten Gitterstruktur lässt sich die Festigkeit eines Werkstoffes aus den zwischen seinen Atomen wirkenden Anziehungs- und Abstoßungskräften errechnen. Die tatsächliche Festigkeit eines Werkstoffes fällt jedoch wesentlich geringer aus als dieser Rechenwert, da das Atomgitter Leerstellen und Versetzungen enthält. Materialversagen ist daher oft auf diese Fehlerstellen zurückzuführen. Die SJM Legierung wirkt dem entgegen. Bild 1 zeigt auf, dass sich während des Erstarrungsprozesses Leerstellen bilden. Die SJM-Legierung ist in der Lage diese Leerstellen zu besetzen und somit der Rissbildung entgegen zu wirken.

Productronica 2013: Halle A4, Stand 321