2009 war ein extrem schwieriges Jahr für die meisten SPS-Anbieter. Ihre globalen Einnahmen waren um 19,1% niedriger als im Jahr 2008. Laut dem kürzlich von IMS Research veröffentlichten Bericht „Der weltweite Markt für SPS – Edition 2009“ hatte der Weltmarkt für SPSen und unmittelbar damit verbundene Software und Dienstleistungen im Jahr 2009 einen Wert von rund 7.800 Mio. Dollar. Außerdem wird prognostiziert, dass der Markt bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2012 nicht auf das Niveau von 2008 zurückkehren wird.

Dabei ist k eine Region von den Auswirkungen des wirtschaftlichen Abschwungs ausgenommen. EMEA (Europe, der Nahe Osten und Afrika) , der größte Markt für Automatisierungsgeräte , war davon am stärksten betroffen. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass Deutschland der wichtigste Markt für Automatisierungsgeräte im EMEA-Gebiet ist und am stärksten unter der weltweiten Rezession litt. Nach einem drastischen Rückgang in der deutschen Exportwirtschaft wird sich dieser Wirtschaftszweig vor allem bis Mitte des Jahres 2010 wohl nur langsam erholen. Umgekehrt war die Marktlage in Asien in 2009 relativ gut; es wird erwartet, dass dieser Markt zwischen 2008 bis 2013 das schnellste Wachstum verzeichnet, mit einer Wachstumsrate von 6 %. Dies ist hauptsächlich auf verbesserte Aussichten in China und Indien zurück zu führen.

Allerdings waren einige Märkte weniger vom wirtschaftlichen Abschwung betroffen, darunter solche wie Strom-, Transport- und Abwasserreinigung, da sie die Entwicklung der Infrastruktur unterstützen. Denn diese Märkte wurden weitgehend von verschiedenen staatlichen Konjunkturpaketen gefördert. Sektoren, die eng mit Konsumgütern (z.B. Lebensmitteln, Getränken und Tabak sowie Verpackungsmaschinen) verbunden sind und ein paar neue Branchen wie erneuerbare Energien trugen ebenfalls dazu bei, die Nachfrage nach SPS-Produkte zu erhalten. Diesen Branchen wird weltweit im Zeitraum 2008 bis 2013 ein Wachstum prognostiziert.

Nach Meinung vieler großer SPS-Anbieter wird die Erholung des Marktes voraussichtlich im Jahr 2010 langsam beginnen. Allerdings bleibt auch das kommende Jahr eine Herausforderung.