Ein großes Thema auf der GTC ist auch autonomes Fahren. Hier zu sehen ist das Roborace-NVIDIA-Car

Ein großes Thema auf der GTC ist auch autonomes Fahren. Hier zu sehen ist das Roborace-NVIDIA-Car Chief Design Officer Daniel Simon / Roborace Ltd.

Nachdem im April schon die GPU Technology Conference im Silicon Valley stattfand, kommt die Konferenz nun auch nach Amsterdam. Erstmals bietet NVIDIA nun allen Interessierten in Europa die Möglichkeit, die Technologien rund um die Arbeiten in der Computerindustrie von heute – künstliche Intelligenz und Deep Learning, virtuelle Realität und selbstfahrende Autos – hautnah zu erleben. Die GPU Technology Conference Europe von NVIDIA findet am 28. und 29. September 2016 in Amsterdam statt.

An der GPU Technology Conference (GTC) nehmen Entwickler, Forscher und Technologen von Top-Unternehmen, Universitäten, Forschungsinstitute und Regierungsbehörden aus der ganzen Welt teil. Die GTC soll einen Einblick auf GPUs und Visual Computing geben und deren Auswirkungen auf Wissenschaft und Technik beleuchten. Schon im Silicon Valley kamen eher Entwickler als Gamer bei GTC auf ihre Kosten.

Im April veröffentlichte NVIDIA den weltweit ersten Deep Learning Großrechner.

Im April veröffentlichte NVIDIA den weltweit ersten Deep Learning Großrechner. NVIDIA

Erst im April hatte NVIDIA den weltweit ersten Deep-Learning-Großrechner vorgestellt, der die unbegrenzten Rechenanforderungen von künstlicher Intelligenz (KI) erfüllt. Der NVIDIA DGX-1 ist das erste System, das speziell für maschinelles Lernen entwickelt wurde – es ist komplett ausgestattet mit Hardware, Deep Learning Software und Entwicklungstools für den schnellen und einfachen Einsatz. Das schlüsselfertige System verfügt über eine neue Generation von GPU-Beschleunigern, die einen Datendurchsatz von ungefähr 250 x86-Servern bieten.

Das DGX-1 Deep Learning System ermöglicht es Forschern und Data Scientists, die Leistung von GPU-beschleunigter Datenverarbeitung auf einfache Weise zu nutzen. Damit lässt sich eine neue Art von intelligenten Maschinen erstellen, die lernen, sehen und die Welt genauso wahrnehmen, wie Menschen es tun. Es bietet unerreichte Stufen an Rechenleistung, um die nächste Generation von KI-Anwendungen voranzutreiben. Forscher können damit in kürzerer Zeit größere und anspruchsvollere, tiefe neurale Netzwerke schaffen.

NVIDIA entwickelte das DGX-1 für ein neues Rechenmodell, das die KI-Revolution antreibt, welche sich momentan in Forschung, Unternehmen und vermehrt in allen Aspekten des täglichen Lebens implementieren lässt. Leistungsstarke, tiefe neuronale Netzwerke bringen neue Software-Typen hervor, die auf riesigen Datenmengen basieren und so ein Vielfaches an Rechenleistung erfordern.