Bild 1: Heute ein kleines Display, morgen ein Großes des Herstellers EDT. Das ermöglicht das TFT-Familienkonzept von Glyn.

Bild 1: Heute ein kleines Display, morgen ein Großes des Herstellers EDT. Das ermöglicht das TFT-Familienkonzept von Glyn.Glyn/EDT

Mit der Low-Cost Lösung Embedded Video Engine EVE von FTDI lässt sich ohne Grundkenntnisse Grafik, Sound und Touch in wenigen Minuten programmieren. EVE vereint Grafik- (QVGA/WQVGA), Audio- und resistive Touch-Funktionen in nur einem Bauteil mit dem Ziel, schnell und kostengünstig zu einer ansprechenden grafischen Lösung zu gelangen. Grafische Grundkenntnisse im Programmieren sind nicht notwendig. Mit Hilfe eines Baukastensystems werden aus einfachsten, aber mächtigen Befehlen, die gewünschten Oberflächen zusammengebaut. Sogenannte Widgets enthalten komplexe grafische Objekte wie zum Beispiel Uhren, Messinstrumente, Tastaturen und Slider, die mit Touch-Eingaben und Sounds verknüpft werden können. Für den schnellen Start mit direkter Anbindung an Mikrocontroller und Displays bietet Glyn sein eigenentwickeltes Starterkit EVB-EVE-FT800-V2 plus Display an. Das Kit bietet bereits eine direkte Anschlussmöglichkeit für Glyn-MCU-Boards sowie die Displays der Glyn/EDT-TFT-Familie.

Mit ein und derselben Hardware lässt sich also relativ einfach zwischen verschiedenen Displays wechseln, was zu größerem Schutz gegen Abkündigung und Änderungen der Hardware führt. Die Familie besteht aus TFT-Displays, die alle eine familienspezifische Platine auf der Rückseite bekommen haben und mit deren Hilfe sie eine identische Schnittstelle haben. Die Displays sind sowohl als TTL-Version mit mindestens 70.000 Stunden LED-Lebensdauer und -30 bis 85 °C Temperaturbereich erhältlich wie auch als LVDS-Varianten für die 5,0″-, 5,7″- und 7,0″-Diagonalen. Es sind sechs verschiedene 18-Bit-RGB-Versionen (auch mit Touch) erhältlich: Sie reichen von kleinsten Version mit 8,9 cm (3,5″) Diagonale, 320 x 240 Auflösung und Abmessungen von 76,8 mm x 63,8 mm bis zur größten Varianten mit 17,8 cm (7,0″) Diagonale, 800 x 480 Auflösung und Abmessungen von 166,0 mm x 105,4 mm.

Die Displays können mit einem projektiv-kapazitiven Touch Panel à la Smartphone ausgestattet werden. Polytouch, so der Name der Touch-Panels, basiert auf einer der fortschrittlichsten Technologien: Mutual Capacitance in Verbindung mit einem integrierten 8-Bit-Controller. Damit erhält man komfortabel die Positionskoordinaten von bis zu fünf Fingern gleichzeitig. Stabilität erhält das Touchpanel unter anderem durch das UV-beständige Doppelglas und kratzfeste 7H Oberfläche. Im Sleep Mode beträgt der Stromverbrauch weniger als 50 μA.

Bild 2: Das COMpact-TFT von KaRo ist eine Symbiose aus TFT und CoM-Board.

Bild 2: Das COMpact-TFT von KaRo ist eine Symbiose aus TFT und CoM-Board.Glyn/Karo

Skalierbare High-End-Lösungen stellen die PCAP-TFTs mit Computer-on-Modul von Karo auf der Rückseite dar. Für anspruchsvolle Grafikanforderungen werden immer wieder TFTs mit CoM-Boards kombiniert. Moderne und standardisierte Schnittstellen sowie ein skalierbares Modulkonzept minimieren das Designrisiko und reduzieren Entwicklungszeit sowie die Kosten. Glyn bietet hier eine Display-Familie mit einheitlicher TFT-Schnittstelle inklusive leicht austauschbarem CoM-Modul auf der Rückseite des Displays an. Der Hersteller eröffnet das Produktportfolio mit einer 7″-Lösung. Das TFT bietet 5-Finger sicheres PCAP-Touch und kann mit allen CoM-Modulen der KaRo TX-Familie beliebig kombiniert werden.