Weiss Robotics: Verantwortlich dafür ist ein UR-Caps-Plugin, das die Robotersteuerung um grafische Funktionsblöcke zum Programmieren der Greifer erweitert. Neben dem Greifmodul werden alle Komponenten mitgeliefert, die für die Montage am Roboterarm und zur Anbindung an die Robotersteuerung notwendig sind, darunter die elektrischen und mechanischen Adapter sowie die Anschlussleitungen. Die Grip-Kits gibt es als rein elektrische (Gripkit-E) und als elektropneumatische Greiflösungen (Gripkit-P) jeweils mit Parallel- und Zentrischgreifern. Das elektrisch arbeitende Kit eignet sich für Anwendungen, in denen die Finger prozessbedingt vorpositioniert und die Greifkräfte flexibel einstellbar sein müssen, beispielsweise für die Handhabung von filigranen Bauteilen.

Die Grip-Kits gibt es als rein elektrische (Gripkit-E) und als elektropneumatische Greiflösungen (Gripkit-P) jeweils mit Parallel- und Zentrischgreifern.

Die Grip-Kits gibt es als rein elektrische (Gripkit-E) und als elektropneumatische Greiflösungen (Gripkit-P) jeweils mit Parallel- und Zentrischgreifern. Weiss Robotics

Für Anwendungen mit hoher Greifkraft ist das Gripkit-P gedacht. Hier kommen die elektropneumatischen Greifer RPG zum Einsatz, bei denen Ventiltechnik, Positionssensorik und Greifsteuerung vollständig im Gehäuse integriert sind. Somit wird ein ähnlich kompakter Aufbau wie bei der rein elektrischen Lösung erreicht, was sich auf die Störkontur und damit auf die Zugänglichkeit zum Prozess positiv auswirkt. Individuelle Griffe lassen sich ebenfalls über das UR-Plugin parametrieren und mit der Greifermechanik kombinieren. Auch an Batch-Handling Anwendungen wurde gedacht: Das Gripkit gilt branchenweit als erste Lösung, die den Betrieb von mehreren intelligenten Greifmodulen an einem Roboter nativ unterstützt.

aaa Friedrichshafen: Halle A2, Stand 414