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LPKF

Damit bleibt das LDS-Patent in China ungültig, außerhalb Chinas gilt es allerdings weiterhin in allen wichtigen Märkten. „Wir werden unser LDS-Geschäft in China auch ohne Patent weiter ausbauen. Ausschlaggebend ist die höhere Qualität und Wirtschaftlichkeit unserer Systeme im Produktionsprozess“, gibt sich Dr. Ingo Bretthauer, Vorstandsvorsitzende von LPKF, zuversichtlich. Begünstigt wird diese Zuversicht durch einen LDS-Auftrag mit einem Volumen von 2,5 Mio. Euro, den ein chinesischer Elektronikproduzent gegeben hat. Das ist der erste Teil eines erwarteten Großauftrags, der im vierten Quartal 2014 vom Kunden überraschend verschoben wurde. „Wir freuen uns, dass dieser Kunde nun doch bestellt und gehen davon aus, dass auch der zweite Teil des Auftrags in den nächsten Monaten folgen wird“, betont der Vorstandsvorsitzende Dr. Ingo Bretthauer. Mit den Systemen zur Laser-Direkt-Strukturierung von LPKF können Leiterbahnen direkt auf dreidimensionale Kunststoffteile aufgebracht werden. Das spart Platz und Gewicht und kommt deshalb insbesondere bei der Herstellung von Bauteilen für kleine, mobile Endgeräte wie zum Beispiel Smartphones zum Einsatz. Um die hohe Qualität seiner Systeme sicherzustellen – gewissermaßen als Plagiatschutz – vergibt LPKF das Gütesiegel „Authorized LDS Manufacturer“ an seine Kunden, wie dies kürzlich mit Ethertronics geschehen ist. Dabei handelt es sich um einen amerikanischen Bauelementehersteller mit Produktionsstandorten in Korea und China.

SMT Hybrid Packaging 2015: Halle 7, Stand 114