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Grundig Business Systems hat seine Fertigung um eine weitere SMT-Linie und einem AOI erweitert.
Mit der Investition in die Software Line Recorder von Ifm Datalink will der EMS seine Fertigung noch transparenter gestalten.

Roland Hollstein blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Die Auftragslage im EMS-Bereich ist weiterhin positiv. Voraussichtlich erreichen wir in diesem Jahr eine Umsatzsteigerung von rund 40 Prozent gegenüber dem Jahr 2013. Der GBS-Geschäftsführer kann auf derzeit auf volle Auftragsbücher verweisen. Mittlerweile habe sich das Unternehmen einen festen Kundenstamm mit Kunden aus Branchen wie Automotive, der Industrieelektronik, der Unterhaltungselektronik, der Bahntechnik, der Kraftwerkstechnik und der Medizintechnik aufgebaut. „Wir handeln zukunftsorientiert. Die Erweiterung der Automatenbestückung ist ein wichtiger Schritt, um Kapazitäten für unsere Kunden vorhalten und auf Anfragen schnell reagieren zu können“, betont Hollstein. Gerade im EMS-Bereich seien Flexibilität und Termintreue entscheidende Wettbewerbsfaktoren. Daher werde in diesem Jahr auch die Materiallagerung ausgebaut und weitere Kardex-Lager installiert. „Diese neuen Kapazitäten benötigen wir, um auch im nächsten Jahr das EMS-Geschäft weiter ausbauen zu können“, betont Hollstein.

Weitere Investitionen

GBS investiert kontinuierlich in die eigene Fertigung: So implementierte das Unternehmen erst kürzlich die Software Line Recorder von Ifm Datalink. Sie stellt ausführliche Informationen über die Waren in der Produktion bereit. Zudem veranschaulicht die Software, wie die Qualität in der Fertigung ist und welche Leistung einzelne Maschinen bringen, zum Beispiel in der Automatischen Optischen Inspektion (AOI), beim elektrischen In-Circuit-Test (ICT) und am Reparaturarbeitsplatz. „Somit trägt sie wesentlich zu mehr Transparenz im Fertigungsprozess und zur weiteren Qualitätsverbesserung bei“, hebt Hollstein hervor. Darüber hinaus hat GBS seinen Maschinenpark um ein zweites AOI erweitert. Dieses verfügt über ein vollautomatisches Be- und Entladesystem. Eine Laserinsel wurde eingeführt, um den gestiegenen Kundenanforderungen hinsichtlich der Rückverfolgbarkeit von Baugruppen zu entsprechen. Der Laser ermöglicht es beispielsweise, Leiterplatten mit unterschiedlichsten Daten mittels eines Barcodes eindeutig zu kennzeichnen.