Vertiefte Partnerschaft (v.l.n.r.): Henrik Brügging (Asys Sales Manager), Martin Halwas (Produktionsleiter von Grundig Business Systems) und Werner Jonke (Head of Sales von Asys).

Vertiefte Partnerschaft (v.l.n.r.): Henrik Brügging (Asys Sales Manager), Martin Halwas (Produktionsleiter von Grundig Business Systems) und Werner Jonke (Head of Sales von Asys).

Das neuartige Nutzentrennsystem Divisio 6000 ermöglicht unterschiedliche Testprozesse auf einem Rundschalttisch und ist um zusätzliche Prozessschritte erweiterbar.

Das neuartige Nutzentrennsystem Divisio 6000 ermöglicht unterschiedliche Testprozesse auf einem Rundschalttisch und ist um zusätzliche Prozessschritte erweiterbar. Asys

Martin Halwas, Produktionsleiter bei Grundig Business Systems, begründet die Investitionsentscheidung damit, dass Asys die individuellen Wünsche zügig umsetzen konnte: „Aus Standardanlagen wurde eine maßgeschneiderte Lösung mit minimalen Anpassungen verwirklicht. So können wir unterschiedliche Prozesse auf kleinstem Raum und mit hoher Flexibilität realisieren.“ Die gute langjährige Partnerschaft beider Unternehmen war einer der Gründe, warum sich Grundig Business Systems erneut für eine Asys-Lösung entschieden hat. Bereits seit mehreren Jahren setzt der Elektronikfertigungs-Dienstleister und Hersteller für professionelle Diktiersysteme auf die Technologielösungen von Asys. Die aktuelle Lösung besteht aus einer Hochgeschwindigkeits-Nutzentrennanlage, zwei Tray-Handling-Systemen, einer Testzelle und mehreren Handlingmodulen. Das Besondere: Die Linie ist sehr flexibel und kann zum Beispiel bidirektional und für verschiedene Prozessabläufe genutzt werden. Das heißt, während in die eine Richtung Leiterplatten-Nutzen getrennt und in Trays befüllt werden, erfolgt am Linienende ein Testvorgang und eine Gut/Schlecht-Sortierung in die andere Richtung.

Mehr als ein Nutzentrennsystem

Die kundenspezifische Lösung setzt dabei auf den Nutzentrenner Divisio 6000 Speed auf. Die hohe Produktivität der um zusätzliche Prozessschritte erweiterbaren Multifunktionszelle wird über einen zentralen Rundschalttisch realisiert. Dieser ermöglicht die direkte Integration modularer Final-Assembly-Prozesse, vereinfacht das Produkthandling und erhöht den Durchsatz deutlich. Hieraus ergibt sich ein wesentlicher Vorteil: die lagespezifisch gegriffene Einzelschaltung kann direkt nach dem Austrennen mittels der ersten Carbon-Achse auf eine Ablageposition eines Rundschaltisches oder einem Shuttlesystem aufgelegt und somit den Folgeprozessen zugeführt werden. Mit Hilfe der zweiten Carbon-Achse werden die Einzelschaltungen nach dem Final-Assembly-Prozess wieder entnommen. Somit lassen sich mehrere Prozessschritte auf engstem Raum integrieren. Module oder Wege zwischen den Modulen sind nicht notwendig. Ein weiterer Vorteil liegt in der Prüfung und der Dokumentation von Einzelschaltungen. Das Nutzentrennsystem ermöglicht es erstmalig, endgeprüfte Einzelschaltungen in den Folgeprozess zu übergeben. Bisher wurden alle Testschritte im Nutzen durchgeführt und anschließend die Ergebnisse dem Nutzentrenner mitgeteilt, welcher dann die Einzelschaltungen gezielt ausgetrennt hat. DIVISIO 6000 prüft Einzelschaltung und versieht diese anschließend mit entsprechenden Prüfinhalten. Gleichzeitig werden Teile zur Nachbearbeitung ausgeschleust und Gut-Teile in Blister-Trays übergeben. Über eine Art Schubladensystem lassen sich dann die nachbearbeiteten Einzelschaltungen wieder einschleusen, wobei die Schaltungen durch die vorhergegangene Markierung identifizierbar sind.

SMT Hybrid Packaging 2016: Halle 7, Stand 441