Geplant hat die Bayer-Tochter außerdem, am Standort Leverkusen die Bereiche Marketing, Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung für den Bereich Elektronikchemikalien zu konzentrieren. Leiter der Aktivitäten im Leverkusener Chemiepark ist Dr. Aloys Eiling, der zum 1. Januar 2002 von der Bayer AG zu H.C. Starck wechselte.


Bekannte Bayer-Produkte wie Baytron, Bayboran DMAB, Baymetec und Levasil werden am Standort Leverkusen künftig unter der Verantwortung der Bayer-Tochter produziert und vermarktet. Mit der Übernahme der Elektronikchemikalien setzt H.C. Starck seine expansive Strategie zur Stärkung des Kerngeschäfts fort. So hat die Gesellschaft im Rahmen der Vorwärtsintegration in die Weiterverarbeitung dieser Pulver im vergangenen Jahr die amerikanische CSM Industries übernommen. Damit wurde der Marktanteil bei Halbzeugen und Fertigteilen aus Molybdän und Wolfram erheblich ausgebaut.


Zum Einsatz kommen diese Produkte der Bayer-Tochter unter anderem in der Fertigung von Präzisionswerkzeugen für die Metallverarbeitung, in elektronischen und elektrischen Bauteilen, optischen und medizinischen Geräten, Anlagenteilen für die chemische Industrie, Katalysatoren, thermischen Spritzpulvern, Schweißwerkstoffen, Hochleistungskeramiken und Batterien. Zu den Hauptabnehmern gehören die Automobil-, Elektro- und Elektronikindustrie.


Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 3400 Mitarbeiter. Im Chemiepark Leverkusen werden rund 75 Mitarbeiter direkt für H.C. Starck tätig sein.